Primark-Chef Krogmann über Erfolg und Ethik der Billigmodekette - DER SPIEGEL
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Billigklamotten Primark-Chef hält Produktionsbedingungen für "sehr gut"

Kann ein T-Shirt für 2,99 Euro ethisch korrekt hergestellt werden? Kann eine Näherin in Asien von 90 Euro Monatslohn gut leben? Nordeuropas Primark-Chef Krogmann sagt im SPIEGEL: Ja. Und findet exzessiven Konsum gar nicht verwerflich.
Primark-Geschäft in London: "Die Kritik trifft uns"
Primark-Geschäft in London: "Die Kritik trifft uns"

Primark-Geschäft in London: "Die Kritik trifft uns"

Foto: Kirsty Wigglesworth/ AP
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Wolfgang Krogmann, Nordeuropa-Chef des irischen Textildiscounters Primark, verteidigt im Gespräch mit dem Nachrichtenmagazin SPIEGEL das Geschäftsmodell und die Produktionsbedingungen seines Unternehmens. Die Kunden wüssten, dass die Ware von Primark "aus den gleichen Fabriken in Bangladesch oder Kambodscha kommt wie die unserer Mitbewerber", sagte Krogmann dem SPIEGEL. Die Bedingungen, unter denen die Kette produzieren lasse, halte er für "sehr gut". (Lesen Sie hier das ganze Gespräch im neuen SPIEGEL.)

Auch den Vorwurf, Primark verführe seine Kunden zu gedankenlosem Konsum, wies Krogmann zurück: "Es ist nicht die Aufgabe von Primark, einer 16-Jährigen ein Gefühl dafür zu vermitteln, wie viele Paar Schuhe sie besitzen muss." Gleichzeitig räumte der Manager ein, dass die dauernde Kritik am Unternehmen belaste: "Die Kritik trifft uns." Das Unternehmen müsse einfach immer wieder erklären, nach welchem Prinzip es arbeite. "Und dass billig nicht gleich böse ist."