Wildlife Photographer of the Year Das sind die besten Tierfotos 2026
Wenn Fliegen hinter Fliegen fliegen, fliegen Fliegen Fliegen nach: Für diese Fleischfliege ging das schlecht aus. Alexis Tinker-Tsavalas fotografierte, wie sie von einer Raubfliege gefressen wird.
Jurassic Park: In Bangkok haben nicht die Dinos die Stadt übernommen, aber die Wasserwarane, die sich an das Leben in Städten angepasst haben, sehen ihnen sehr ähnlich. Um sie in Aktion einzufangen, musste der britische Fotograf Seth Forestson lange warten. Denn meist liegen die Tiere faul in der Somme herum.
Mit allen Wassern gewaschen sind an diesem Wasserloch in Kenia nicht nur die Zebras und Giraffen. Die Elefanten fungieren hier als Rasensprenger und schrecken Raubtiere ab – nicht aber den Briten James Lewin, der das Bild aufnahm.
In flagranti erwischt: Um die Paarung dieser Abbott-Muränen zu dokumentieren, hat Tony Wu das Männchen seit 2024 beobachtet. Es ist die wahrscheinlich erste Dokumentation ihrer Balz.
Weder Nachtigall noch Lerche: Während Romeo und Julia im Morgengrauen ornithologische Diskussionen führten, nutzte Konrad Gräeter aus Baden-Württemberg die frühe Stunde, um den Vogel abzulichten, der vor der Tür tatsächlich sang – eine Amsel.
Unkraut vergeht nicht: Trotzdem beobachtete Isak Pretorius in Uganda, wie dieses Pärchen seltener Schuhschnäbel immer wieder Pflanzen aus dem Boden rupfte und fallen ließ. Wahrscheinlich handelt es sich um ein Brutpaar, das Nistmaterial sammelt.
Willst du Gottes Wunder sehen, musst du zu den Bienen gehen: Das dachte auch Amelie Davis. Monatelang fotografierte sie die Tiere im Garten. Den Preis für das beste Foto in der Altersklasse bis 10 Jahre gewann sie am Ende mit dem Bild einer Hummel – fotografiert mit dem Smartphone ihres Vaters.
Mutterliebe empfinden nicht nur menschliche Eltern. Federico Veronesi traf eine Elefantenmutter, die ihr totes Kalb trug. Einige Forscher vermuten, dass die intelligenten Großsäuger den Tod verstehen und aktiv trauern.
Das Wasser teilen kann man nicht nur am Roten Meer. Im Gegenteil: Alex Visbal dokumentierte am Great Salt Lake in Utah, wie sich ein Feuchtgebiet entwickelt, nachdem es von der Süßwasserversorgung abgeschnitten wurde. Die rote Farbe links entsteht durch Mikroben, die in dem extrem salzhaltigen Wasser besonders gut gedeihen.
Mitternachtssnack: Für Walhaie sind die »Bagan« genannten Fischereiplattformen in Indonesien wie ein Buffet. Viele haben dadurch die Scheu vor Menschen verloren. Zum Glück für den Fotografen Alex Lindbloom.
Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version dieser Meldung wurden die Vögel auf Bild 6 als »Schnabelstorch« bezeichnet. Dabei handelt es sich um eine falsche Übersetzung. Zu sehen sind Schuhschnäbel. Wir haben den Fehler korrigiert.