Wildlife Photographer of the Year: Die besten Tierfotos des Jahres 2026 - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Wildlife Photographer of the Year Das sind die besten Tierfotos 2026

Von A wie Amsel und Abbott-Muräne bis W wie Walhai und Wasserwaran: Beim »Wildlife Photographer Award« werden vor allem außergewöhnliche Tierfotos ausgezeichnet. Nun stehen die Gewinner fest.
1 / 10

Wenn Fliegen hinter Fliegen fliegen, fliegen Fliegen Fliegen nach: Für diese Fleischfliege ging das schlecht aus. Alexis Tinker-Tsavalas fotografierte, wie sie von einer Raubfliege gefressen wird.

Foto: Alexis Tinker-Tsavalas / Wildlife Photographer of the Year
2 / 10

Jurassic Park: In Bangkok haben nicht die Dinos die Stadt übernommen, aber die Wasserwarane, die sich an das Leben in Städten angepasst haben, sehen ihnen sehr ähnlich. Um sie in Aktion einzufangen, musste der britische Fotograf Seth Forestson lange warten. Denn meist liegen die Tiere faul in der Somme herum.

Foto: Seth Forestson / Wildlife Photographer of the Year
3 / 10

Mit allen Wassern gewaschen sind an diesem Wasserloch in Kenia nicht nur die Zebras und Giraffen. Die Elefanten fungieren hier als Rasensprenger und schrecken Raubtiere ab – nicht aber den Briten James Lewin, der das Bild aufnahm.

Foto: James Lewin / Wildlife Photographer of the Year
4 / 10

In flagranti erwischt: Um die Paarung dieser Abbott-Muränen zu dokumentieren, hat Tony Wu das Männchen seit 2024 beobachtet. Es ist die wahrscheinlich erste Dokumentation ihrer Balz.

Foto: Tony Wu / Wildlife Photographer of the Year
5 / 10

Weder Nachtigall noch Lerche: Während Romeo und Julia im Morgengrauen ornithologische Diskussionen führten, nutzte Konrad Gräeter aus Baden-Württemberg die frühe Stunde, um den Vogel abzulichten, der vor der Tür tatsächlich sang – eine Amsel.

Foto: Konrad Gräeter / Wildlife Photographer of the Year
6 / 10

Unkraut vergeht nicht: Trotzdem beobachtete Isak Pretorius in Uganda, wie dieses Pärchen seltener Schuhschnäbel immer wieder Pflanzen aus dem Boden rupfte und fallen ließ. Wahrscheinlich handelt es sich um ein Brutpaar, das Nistmaterial sammelt.

Foto: Isak Pretorius / Wildlife Photographer of the Year
7 / 10

Willst du Gottes Wunder sehen, musst du zu den Bienen gehen: Das dachte auch Amelie Davis. Monatelang fotografierte sie die Tiere im Garten. Den Preis für das beste Foto in der Altersklasse bis 10 Jahre gewann sie am Ende mit dem Bild einer Hummel – fotografiert mit dem Smartphone ihres Vaters.

Foto: Amelie Davis / Wildlife Photographer of the Year
8 / 10

Mutterliebe empfinden nicht nur menschliche Eltern. Federico Veronesi traf eine Elefantenmutter, die ihr totes Kalb trug. Einige Forscher vermuten, dass die intelligenten Großsäuger den Tod verstehen und aktiv trauern.

Foto: Federico Veronesi / Wildlife Photographer of the Year
9 / 10

Das Wasser teilen kann man nicht nur am Roten Meer. Im Gegenteil: Alex Visbal dokumentierte am Great Salt Lake in Utah, wie sich ein Feuchtgebiet entwickelt, nachdem es von der Süßwasserversorgung abgeschnitten wurde. Die rote Farbe links entsteht durch Mikroben, die in dem extrem salzhaltigen Wasser besonders gut gedeihen.

Foto: Alex Visbal / Wildlife Photographer of the Year
10 / 10

Mitternachtssnack: Für Walhaie sind die »Bagan« genannten Fischereiplattformen in Indonesien wie ein Buffet. Viele haben dadurch die Scheu vor Menschen verloren. Zum Glück für den Fotografen Alex Lindbloom.

Foto: Alex Lindbloom / Wildlife Photographer of the Year

Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version dieser Meldung wurden die Vögel auf Bild 6 als »Schnabelstorch« bezeichnet. Dabei handelt es sich um eine falsche Übersetzung. Zu sehen sind Schuhschnäbel. Wir haben den Fehler korrigiert.

klk