
Emmanuel Macron ist der jüngste Präsident der Geschichte Frankreichs. Doch er wirkt ratlos angesichts der Jugendproteste – obwohl seine letzten innenpolitischen Initiativen dem Kindswohl galten. Was ist da los?

Andrea Nüsse schreibt über Frankreich, Nordafrika und die Arabische Welt. Sie war Nahostkorrespondentin in Amman und Kairo sowie Projektleiterin einer Stiftung in Rabat. Geschichte und Arabisch hat sie in Paris, Oxford und Kairo studiert.

Emmanuel Macron ist der jüngste Präsident der Geschichte Frankreichs. Doch er wirkt ratlos angesichts der Jugendproteste – obwohl seine letzten innenpolitischen Initiativen dem Kindswohl galten. Was ist da los?

Raphaël Glucksmann ist überraschend deutlich zum Präsidentschaftskandidaten der französischen Sozialisten gewählt worden. Seine klare Abgrenzung nach links kommt an. Doch kann er es in die Stichwahl schaffen?

Temperaturen bis zu 150 Grad: Hunderte französische Supermärkte müssen nach Hackerangriffen gekühlte und tiefgefrorene Lebensmittel vernichten. Eine deutsche Behörde warnt vor Nachahmern.

Die US-Regierung hat massive Sanktionen gegen den Internationalen Strafgerichtshof verhängt. Die EU will diesen vor der Zerstörung retten – wie wirksam sind mögliche Gegenmaßnahmen?

Die Massenflucht Richtung Ceuta hat gezeigt, wie verzweifelt viele junge Marokkaner sind. Doch die Parlamentswahl interessiert niemanden. Warum ist das so?

30 Kandidaten, viele Egos, keine zentrale Nominierung: Die moderaten französischen Parteien sind mit sich beschäftigt – das lässt der Rechtspopulistin und ihrem linksextremen Widersacher freien Lauf.

Der Instagram- und TV-Star soll einen Rauschgiftring mitorganisiert haben. Dafür wurde sie zum Tode verurteilt. Khalifa beteuert ihre Unschuld und geht in Berufung.

Auch in der Ferne sucht die Alternative für Deutschland nach Gleichgesinnten. Welchen rechten Parteien die AfD zu rechts ist – und wer beste Kontakte zu ihr pflegt. Ein Überblick.

Die hohen Umfragewerte der AfD vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt besorgen viele – auch im Ausland. Sieben internationale Korrespondenten erzählen.

Die Vereinten Nationen haben für die Verwendung einer neuen Weltkarte gestimmt, die Afrikas Größe richtig wiedergibt. Das ist keine Symbolik, sondern kann Politik verändern.

Nicht nur das neue Schuljahr startet. Die „Rückkehr“ der Franzosen nach zwei Monaten Sommerauszeit ist ein kollektiver Neustart – persönlich und gesellschaftlich. Eigentlich ist es der wahre Jahresanfang.

In diesem Sommer müssen sich Urlauber an der französischen Mittelmeerküste immer öfter den Platz mit Wildschweinen teilen. Ein Wildtierexperte erklärt, wie man sich verhalten soll.

Die Rechtspopulistin könnte 2027 französische Präsidentin werden. Schon jetzt hat sie Pläne, wie es dann weitergehen soll: mit einem umstrittenen Referendum und neuer Verfassung.

Russland und Israel geben viel Geld aus, um KI-Sprachmodelle inhaltlich zu beeinflussen. Trumps ehemaliger Wahlkampfmanager Brad Parscale tut dies im Auftrag Israels.

Paris will den Korsen Autonomie geben. Das Gesetz passierte gerade in erster Lesung das Parlament. Da holen plötzlich Radikale auf der Mittelmeerinsel die Waffen raus und drohen „allen Nicht-Korsen“.

Marokkos König hat einen klaren außenpolitischen Kompass, im eigenen Land werden Ungleichheit und Unfreiheit zementiert. Das führt immer wieder zu Eruptionen.

Weniger Briefe, mehr alte Menschen: Die französische Post passt sich an. Briefträger kümmern sich um alleinstehende Senioren. Der Dienst heißt „Auf meine Eltern aufpassen“ – und ist kostenpflichtig.

US-Präsident Trump will den Internationalen Strafgerichtshof zerstören. Sein Außenminister Rubio kündigt die Zerschlagung an. Jetzt wird Druck auf Mitgliedstaaten ausgeübt, die Institution zu verlassen.

Die meisten EU-Länder stellen Spanien und seine Migrationspolitik an den Pranger. Dieser Populismus schadet der Union. Sie sollte die Verantwortung lieber auch in Marokko suchen.

Der Bau von Schnellzügen und WM-Stadien beeindruckt international. Aber die Menschen in Marokko wollen Jobs und funktionierende Krankenhäuser. Massenproteste sind verhallt. Es bleibt die Flucht.

Frankreich bekommt seit Tagen mehrere Großfeuer nicht in den Griff. An mangelnder Expertise und Erfahrung dürfte es eigentlich nicht liegen. Woran dann?

1956 enteignete Gamal Abdel Nasser die französisch-britische Suezkanal-Gesellschaft. Doch die Abhängigkeit der Wasserstraße von der Geopolitik ist geblieben. Wird Ägypten zum großen Verlierer der Kriege in Nahost?

Die Berlinerin Ashley M. war zum Surfen an Frankreichs Atlantikküste. Jetzt flüchtet sie vor immer neuen Waldbränden, wird vom Militär eskortiert und geht zu Fuß Benzin holen.

Hitze, Feuer, Trockenheit: Kaum ein europäisches Land ist so betroffen. Dennoch hat Frankreich keine robuste Klimapolitik – Präsident Macron hat daraus nie eine Priorität gemacht. Nun muss er EU-Hilfe anfordern.
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