
Nach der überraschenden Unterbrechung der Gespräche mit der Linken herrscht bei Grünen und SPD Ärger. Ein Konzept, wie man die Lage lösen wolle, sehen viele nicht.

Christian Latz ist stellvertretender Ressortleiter der Berlin/Brandenburg-Redaktion und leitet das Büro für Berliner Landespolitik. Zudem ist er Autor des Newsletters „Checkpoint“. Er hat Sozialwissenschaften, Philosophie und Journalistik in Berlin, Potsdam, Toulouse und Leipzig studiert.

Nach der überraschenden Unterbrechung der Gespräche mit der Linken herrscht bei Grünen und SPD Ärger. Ein Konzept, wie man die Lage lösen wolle, sehen viele nicht.

Tagelang haben Linke, Grüne und SPD in Berlin geräuschlos sondiert. Jetzt führt eine Personalie zum möglichen Bruch. Wie konnte das passieren? Rekonstruktion eines langen Tages.

Wer künftig Berlin regiert, muss mit einem Milliardenloch im Haushalt umgehen. Nun hat der scheidende Senat die neue Finanzplanung beschlossen. Sie zeigt, wie hart die Lage wirklich ist.

Ursprünglich wollte die Linke bei einem Parteitag am Freitag über die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen abstimmen. Nun findet dieser erst zwei Wochen später statt.

Die Spitzen von Linken, Grünen und SPD sondieren gemeinsam in Berlin. Einige Themen drohen die Koalitionspläne zu gefährden.

Nach Kritik aus den Reihen der Linken an einer Antisemitismus-Vereinbarung sieht die frühere Regierende Bürgermeisterin keine Grundlage für ein Bündnis mit der Partei. Eine SPD‑Gruppe plädiert dafür, in die Opposition zu gehen.

Die Bundesgrünen werten das Wahljahr 2026 aus. Für ihre Berliner Parteifreunde finden sie dabei keine netten Worte. Auch auf die Koalitionspläne mit der Linkspartei blickt man im Bund skeptisch.

In einer Erklärung werfen Linken-Politiker der Berliner Parteiführung vor, „Narrative einer medialen Hetzkampagne“ zu übernehmen. Unter den Unterzeichnern sind 17 Bundestagsabgeordnete.

Darf die Linke in Berlin regieren? Seit zweieinhalb Wochen diskutiert darüber das Land. Sogar der Bundeskanzler schaltete sich ein. In dieser Lage schaffen die Parteien eine erste Einigung. Doch der Druck bleibt.

Drei Jahre nach dem Hamas-Angriff auf Israel gedenkt Berlin der Opfer. 1700 Menschen kommen zum Bebelplatz. Zugleich gibt es Palästina-Protest – auch mit Greta Thunberg. Der Tag zum Nachlesen.

In drei Vorgesprächen haben Linke, Grüne und SPD um den Umgang mit Antisemitismus gerungen. Vorher kann es keine Sondierungen geben. Am Donnerstag wird eine Entscheidung erwartet.

Mit einer neuen Straßenbahnlinie von Jungfernheide aus will der Senat die Urban Tech Republic und Tegel anschließen. Nun gibt es neue Details zu Zeitplan und Verlauf der Strecke.

Auch als Folge von Mietprotesten kündigt Spaniens Regierungschef Sanchez Neuwahlen an. In Deutschland wäre das undenkbar – ein Grund, warum auch in der Bundesrepublik die Lage schlimmer wird.

Fehlende Nahbarkeit, mangelnde Mobilisierung, schlechte Kommunikation: CDU-Spitzenkandidat Stefan Evers über den Wahlkampf in Berlin, den Bundeskanzler und Wortmeldungen aus Bayern.

Bayerns Ministerpräsident will der Hauptstadt die Mittel kürzen, sollte ein Linksbündnis die Regierung übernehmen. Dafür gibt es sogar Widerspruch vom Berliner CDU-Chef.

Berlin droht in den kommenden Jahren ein milliardenschweres Defizit. Wie kam es zu der Schieflage und wie geht es nun weiter? Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick.

Neue Berechnungen zu Berlins Finanzen torpedieren die Sondierungsgespräche von Linke, SPD und Grünen. Die Linke glaubt trotzdem an eine Lösung – und hält die Zahlen der Finanzverwaltung für politisch motiviert.

Mit großer Mehrheit hat die Berliner Linke Sondierungsgespräche mit Grünen und SPD beschlossen. Beim Sonderparteitag ging es auch um Antisemitismusvorwürfe. Die Partei wehrt sich.

Die Niederlage bei der Abgeordnetenhauswahl sorgt bei den Berliner Grünen für Frust. Welche Lehren zieht die Partei daraus?

Immer mehr Stimmen fordern Grüne und SPD in Berlin auf, wegen Antisemitismusvorwürfen nicht mit der Linken zu koalieren. Dabei gibt es noch mehr Knackpunkte für das Bündnis.

Bei den Berliner Grünen herrschen nach dem schlechten Wahlergebnis Frust und Sorgen. Die Schuld sehen einige in der Partei bei den Spitzenkandidaten – und fordern personelle Konsequenzen.

Nach antisemitischen Vorfällen bei der Linken dürfe es keine rot-grün-rote Koalition in Berlin geben, fordert Publizist Michel Friedman. Auch für Bundeskanzler Friedrich Merz findet er deutliche Worte.

Fast zehn Prozentpunkte hat die Berliner CDU bei der Wahl eingebüßt. Über die Ursachen dafür gehen die Meinungen auseinander. Auf zwei Gründe können sich in der Partei aber fast alle einigen.

Die Linke hat die Berlin-Wahl klar gewonnen. Doch reicht das aus, um am Ende zu regieren in der Hauptstadt? Was dafür spricht – und was dagegen.
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