
Vor 300 Jahren wurde Daniel Chodowiecki geboren. Im Zeitalter der Aufklärung machte er Karriere. Berlin und Neuhardenberg feiern ihn mit vier Ausstellungen.

Christian Schröder schreibt über Pop, Kino, Kunst und Literatur und verantwortet die Empfehlungsseiten für Kinder-/Jugendbücher und Thriller. Er hat eine Biografie über Hildegard Knef geschrieben, die er aus Anlass ihres 100. Geburtstages 2025 aktualisierte. Außerdem tritt er in der von Radioeins und Tagesspiegel organisierten Radioshow „Soundcheck“ auf.

Vor 300 Jahren wurde Daniel Chodowiecki geboren. Im Zeitalter der Aufklärung machte er Karriere. Berlin und Neuhardenberg feiern ihn mit vier Ausstellungen.

Kurz vor Wolf Biermanns 90. Geburtstag erscheinen Auszüge aus seinen Tagebüchern. Er schreibt furios, schlagfertig und gehässig. Nur einmal, am Wendepunkt seines Lebens, ist er fassungslos.

Unendlich plus eins: Die österreichische Band Bilderbuch veröffentlicht eine der besten Platten des Jahres. Grandioser wurde man von Popmusik lange nicht überfordert.

Iwan Heilbut und Walter Hasenclever erzählen in ihren wiederentdeckten Romanen „Zugvögel“ und „Die Rechtlosen“, wie deutsche Emigranten im Zweiten Weltkrieg um ihr Leben kämpften.

In seiner beunruhigenden Fiktion „Deutschland 2033“ beschreibt der Journalist Justus Bender, wie die AfD die Macht erobern könnte. Er versteht sein Szenario als Weckruf.

„Nach so viel Schmerz und Pein“: Erstmals erscheinen Briefe von Holocaust-Überlebenden, gesammelt von der Gedenkstätte Yad Vashem, auf Deutsch. Sie zeugen von Leid und Mut.

Ein Bonner Ministerialdirektor starb 1986 bei einer Dienstreise in der DDR. Angeblich war es ein Unfall. Seine Tochter glaubt, dass es ein Mord gewesen sein könnte – und wird von einem Ex-BND-Präsidenten unterstützt.

Unendlicher Schmerz, der Sound von Lagos & London, Bluegrass aus dem Schlafzimmer, Clubtracks zum Träumen: Das sind die wichtigsten Platten der Woche.

Christine Koschmieder wohnt seit sieben Jahren in Sachsen-Anhalt. Sie rechnet mit einer Regierungsbeteiligung der AfD – und hofft auf Widerstand.

Eine unglaubliche, aber wahre Geschichte: Charly Hübner spielt in der Dramödie „Spaziergang nach Syrakus“ einen Kellner, der aus der DDR flieht, um nach Sizilien zu reisen – und zurückkehrt.

Ilse Ehrenfried, die sich Polly Tieck nannte, schrieb in der Weimarer Republik über Mode, Rollenbilder und Emanzipation. Jetzt werden ihre hinreißenden Feuilletons wiederentdeckt.

Abkühlung garantiert: Ein Bildband präsentiert die Kulturgeschichte des Swimmingpools.

Die Mountain Goats ziehen Zwischenbilanz, Hana Stretton lässt das Meer rauschen, Domi & JD Beck spielen Flohsack-Jazz und Man/Woman/Chainsaw beglücken mit orchestralem Art-Pop.

In seinem Buch „Handwerk – Meister – Politik“ beschreibt sich AfD-Co-Chef Tino Chrupalla als harmloser Schwiegermuttertyp. Aber manchmal wird er radikal und demagogisch.

Homers „Odyssee“ gehört zu den größten Mythen der Menschheit. Nun kommt sie in der Version von Christopher Nolan ins Kino. Ein Überblick in zehn Stationen.

The Cure zelebrieren in der Berliner Wuhlheide ihren traurig-schönen Gruftrock. Der famose Frontmann Robert Smith spielt sogar Blockflöte.

Kein Meisterwerk, aber ein kraftvolles Lebenszeichen: Die Rolling Stones feiern auf ihrem glatt geratenen 25. Studioalbum „Foreign Tongues“ sich selbst.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden Millionen Deutsche und Polen umgesiedelt. Das Berliner Zentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung folgt ihren Spuren.

Als die Welt auf den Kopf gestellt wurde: Am 4. Juli 1776 veröffentlichten die US-Gründer ihre Unabhängigkeitserklärung.

Kritik an Merkel und den Woken: Prominente wie Peter Schneider, Hubert Kleinert oder Harald Martenstein erzählen, warum sie nicht mehr links sind und sich verkannt fühlen.

Mit dem Soulrockhit „Spinning Wheel“ schuf David Clayton-Thomas eine Hymne für die Ewigkeit. Nun ist der Sänger von Blood, Sweat & Tears mit 84 Jahren gestorben.

Im Spanischen Bürgerkrieg verteidigten Künstler und Intellektuelle die Republik. Paul Ingendaay erzählt in seinem auf Zeitzeugen-Erinnerungen beruhenden Buch „Entscheidung in Spanien“ vom Kampf der Literaten.

Tote in den Trümmern von Berlin, Prager Verbrechen und Philip Marlowe ermittelt wieder: zehn Krimi-Empfehlungen für den Sommer.

Mit Marcel Breuers „Wassily Chair“ begann 1926 die Stahlrohrrevolution. Doch erst ein Architekt, der von den Nazis ermordet wurde, verhalf der Technik zum Durchbruch. Eine Spurensuche.
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