
Nächster Koalitionskrach: In Deutschland arbeitet ein viel kleinerer Teil der Kriegsflüchtlinge als anderswo. Union und SPD streiten, statt aus den Erfahrungen seit Kriegsbeginn klug zu werden.

Nächster Koalitionskrach: In Deutschland arbeitet ein viel kleinerer Teil der Kriegsflüchtlinge als anderswo. Union und SPD streiten, statt aus den Erfahrungen seit Kriegsbeginn klug zu werden.

Staats- und Regierungschefs benutzen in der Nahostpolitik große Worte, handeln dann aber vorsichtiger, als sie reden, sagt Konfliktforscher Stephan Stetter. Kanzler Merz agiere energischer als Vorgänger Scholz.

Mit der Beförderung des populären Konservativen Sikorski wappnet sich Tusk für den Amtsantritt des rechtspopulistischen Präsidenten Nawrocki – und rückt Polens nationale Sicherheit in den Fokus.

Regierungssprecher Kornelius erläutert, warum Deutschland die internationale Erklärung zum Ende des Gaza-Kriegs und zur Versorgung der Zivilbevölkerung nicht unterzeichnet hat.

Strafzölle, Verteidigungsausgaben, Ukrainekrieg: Unter dem Druck der USA finden die meisten EU-Staaten näher zusammen. Der Versuch einer Bilanz.

Die EU-Kommission plant drastisch höhere Ausgaben, kann sie aber nicht über steigende Einnahmen decken. Unter Trumps Druck geht die Schere immer weiter auseinander.

Die Kehrseite der Unberechenbarkeit: Wäre auf das Wort des US-Präsidenten Verlass, könnten die Ukraine und Europa jetzt aufatmen. Doch niemand weiß, wann Trump es sich wieder anders überlegt.

Im Mehrheitswahlrecht der USA ist es nahezu unmöglich, das System der zwei großen Lager aufzubrechen. Musk kann die Republikaner aber von innen verändern – so wie Trump. Eine Analyse.

Warum schreckt das Worst-Case-Szenario von Nato-Generalsekretär Rutte Europa erst jetzt auf? Experten diskutieren es schon länger. Falls es so kommt, ist Europa gegen Putin auf sich gestellt.

Die Kommissionspräsidentin verändert die EU energisch, erst in der Klima-, nun in der Sicherheitspolitik. Aber sie lässt sich dabei ungern kontrollieren. Das rächt sich jetzt.

„Klammheimlich hoffen wir auf eine Überraschung“: Bei der diesjährigen Fußball-EM der Frauen ist Polen zum ersten Mal dabei. Wo sich Landsleute in Berlin zum Anfeuern ihrer Mannschaft treffen.

Der US-Präsident triumphiert im Ringen um niedrige Steuern, Sozialkürzungen und mehr Geld für Sicherheit. Der Erfolg wird ihn auch außenpolitisch weniger nachgiebig machen.

Die Regierungen Merz und Tusk brauchen sich gegenseitig zur Eindämmung irregulärer Migration. Sie sollten den Mut zu mehr deutsch-polnischer Kooperation finden, statt einseitig zu agieren.

Eine große Mehrheit befürwortet angesichts von Putins Kriegen das Fünf-Prozent-Ziel. Linkspartei, AfD, BSW und der linke Flügel der SPD liegen mit ihrer Hoffnung auf Erfolg mit Anti-Militär-Populismus daneben.

Wisconsin ist ein einflussreicher Swing State. Die Wahlkreisgrenzen begünstigen die Republikaner, müssen nun aber wohl neu gezogen werden. Zwei Pro-Trump-Abgeordnete rechnen bereits mit ihrer Niederlage.

Über kurz oder lang werden die USA und der Iran weiter über den Stopp des Atomprogramms verhandeln. Keiner von ihnen will den großen Krieg riskieren, vor dem die Europäer warnen.

Welche Chancen und Risiken gehen mit dem Sturz einer Diktatur wie im Iran einher? In der Historie gibt es einige Beispiele: Was der Iran von Irak, Libyen und Afghanistan lernen kann.

Deutschland und die EU müssen unterscheiden lernen: In den Kriegen im Orient haben sie weder Macht noch Einfluss. Bei der Abwehr der russischen Angriffskriege an der Ostflanke der Nato haben sie eine Schlüsselrolle.

Im Nahen und Mittleren Osten werden Deutschland und die EU weitgehend ignoriert. Bei der Abwehr der russischen Angriffskriege an der Ostflanke der Nato haben sie eine Schlüsselrolle.

Wie konnte Nachbar Polen so lange ein blinder Fleck bleiben? Das Erinnern an die NS-Verbrechen dort schärft das Gewissen für die wachsende Rechtlosigkeit und die Kriege der Gegenwart.

Wo Hitler 1939 den Angriff auf Polen bekannt gab: Der Platz der früheren Krolloper zwischen Kanzleramt und Reichstag wird Mahnmal für die polnischen Opfer des Nationalsozialismus.

Offiziell wollte der Präsident die US-Streitkräfte an ihrem 250. Gründungstag ehren. General Ben Hodges befürchtet jedoch, es gehe um die gezielte Einschüchterung von US-Bürgern.

Ben Hodges, Ex-Oberbefehlshaber der US-Armee in Europa, nennt Trumps Parade an diesem Samstag „eine fürchterliche Idee“. Das ist „nicht unsere Tradition“, sondern „in Nordkorea und Russland üblich“.

Die Koalition unter dem Liberalen Donald Tusk überlebt die Niederlage bei der polnischen Präsidentenwahl. Aber sie muss sich neu aufstellen, um die Rückkehr der PiS an die Macht zu verhindern.
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