
Der Wahlsieg von Cem Özdemir in Baden-Württemberg bietet den Grünen, die seit dem Ampel-Aus in der Krise stecken, die Chance auf einen Neuanfang. Dafür muss sich die Partei aber verändern.

Der Wahlsieg von Cem Özdemir in Baden-Württemberg bietet den Grünen, die seit dem Ampel-Aus in der Krise stecken, die Chance auf einen Neuanfang. Dafür muss sich die Partei aber verändern.

Cem Özdemir und die Grünen gewinnen die Landtagswahlen in Baden-Württemberg. Damit wird er nicht nur der zweite grüne Regierungschef Deutschlands, sondern auch der erste mit türkischer Migrationsgeschichte.

Das Comeback in Baden-Württemberg gibt den Grünen neue Hoffnung. Spitzenkandidat Cem Özdemir werden bundespolitische Ambitionen nachgesagt. Doch der Partei droht zunächst ein Richtungsstreit.

In Baden-Württemberg läuft die Landtagswahl auf ein Rennen zwischen Cem Özdemir von den Grünen und Manuel Hagel von der CDU hinaus. Welche Rolle spielt das neue Wahlrecht?

In Baden-Württemberg wollen die Grünen die Staatskanzlei verteidigen. Auftritte mit Ex-Vizekanzler Habeck soll es nicht geben – dabei tourt der anderswo als Wahlkämpfer.

Mit seinen Reisen nach China und in die USA besucht Friedrich Merz innerhalb einer Woche zwei Großmächte. Der Kanzler sollte dort weder als Bittsteller noch als Schulmeister auftreten.

Union und SPD haben sich auf Eckpunkte verständigt, wie in Deutschland künftig geheizt werden soll. Wärme muss demnach nicht mehr zum Großteil aus Erneuerbaren erzeugt werden.

Wenn zu viel Solar- und Windenergie im Netz ist, will Wirtschaftsministerin Reiche die Betreiber künftig seltener entschädigen. Dagegen machen die Grünen mobil – mit Erfolg.

Noch nie haben die Grünen einen Wahlkampf so sehr auf eine Person zugeschnitten wie in Baden-Württemberg. Doch hinter Cem Özdemir haben zahlreiche Personen wichtige Rollen.

Bundesinnenminister Dobrindt hat angekündigt, dass Asylsuchende künftig schneller in Arbeit kommen sollen. Ein Experte sieht das nur als einen Aspekt einer großen Migrationsreform.

Der Skandal um Vetternwirtschaft bei der AfD weitet sich aus – aber die Partei legt in der Wählergunst zu. Alle demokratischen Parteien müssen endlich ihren Handlungsauftrag erkennen – auch die kleinen.

In Stuttgart gelingt es der CDU, ein Bild der Geschlossenheit zu präsentieren. Doch der Parteichef und Kanzler Merz gewinnt nur eine kleine Atempause. In Berlin droht ihm jetzt neuer Ärger.

Um den CDU-Parteitag geordnet über die Bühne zu bringen, hatte Friedrich Merz die Aussteller gebeten, keinen Alkohol auszuschenken. Doch nach seiner Wahl fließen Bier und Wein dann doch.

Eigentlich sollte Friedrich Merz am Freitagmittag in Stuttgart erneut zum Vorsitzenden der CDU gewählt werden, doch technische Probleme verzögerten den Parteitag. Am Ende wird mit Stift und Papier abgestimmt.

Nach fünf Jahren besucht Angela Merkel erstmals wieder einen CDU-Parteitag. Das Interesse ist gewaltig. Was treibt die Altkanzlerin?

Mit 77 Jahren stellt der Grüne sich nicht zur Wiederwahl als Ministerpräsident von Baden-Württemberg. Ein Gespräch über seine Lehren aus Krisen, Kompromissen und gebrochenen Koalitionsverträgen.

Am Freitag beginnt der CDU-Parteitag in Stuttgart. Präsidiumsmitglied Mario Voigt macht sich für Wirtschaftsreformen und eine härtere Digitalpolitik stark – und mahnt, „nicht von oben herab“ aufzutreten.

Nach 35 Jahren SPD-Herrschaft will Gordon Schnieder in Rheinland-Pfalz für die CDU Ministerpräsident werden. Mit seiner Bodenständigkeit kommt er an, doch aus dem Bund kommt Gegenwind.

Seit Jahresbeginn führt Kramp-Karrenbauer die Konrad-Adenauer-Stiftung. Deren Arbeit sei wichtiger denn je, sagt die ehemalige Bundesverteidigungsministerin – auch für die Sicherheit in Europa.

Der anatolische Schwabe heiratet die kanadische Juristin, Boris Palmer gibt den Amor – das lässt selbst die bodenständigen Baden-Württemberger nicht kalt. Eine Hochzeit mit Kalkül?

Die Grünen verstehen sich als feministische Partei, nun gab ihr Vorsitzender ausgerechnet dem „Playboy“ ein Interview. Dahinter steckt auch ein strategisches Problem der Grünen.

Im Wahlkampf in Baden-Württemberg liegt Cem Özdemir mit seinen Grünen weit zurück. Trotzdem wird über einen möglichen Minister Boris Palmer spekuliert. Nun äußert sich der Tübinger Oberbürgermeister.

Für die Energiewende hatte Deutschland auf russisches Gas gesetzt, doch das wird nun durch schmutziges und teures LNG ersetzt. Besser sei die heimische Braunkohle, findet Sachsens Ministerpräsident.

Kanzleramtschef Thorsten Frei wirbt für einen Auslandsgeheimdienst, der nicht nur Informationen sammelt, sondern auch Sabotage und Operationen durchführen darf. Grüne, FDP und Linke lehnen ab.
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