
Bei der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels in der Paulskirche beklagt der Autor und Völkerrechtler Philippe Sands das Schweigen Deutschlands zu Israels Vorgehen in Gaza.

Gerrit Bartels leitet das Kulturressort. Er ist seit 2006 im Tagesspiegel für die Literatur verantwortlich und schreibt auch über Pop, Kulturpolitik und Medien. Er hat Medizin studiert und als Arzt in der Inneren Medizin und der Psychiatrie gearbeitet.

Bei der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels in der Paulskirche beklagt der Autor und Völkerrechtler Philippe Sands das Schweigen Deutschlands zu Israels Vorgehen in Gaza.

Erinnerung an einen langen Abschied: Die Schriftstellerin Helga Schubert stellt sich mit ihrem Trauerbuch „Die Woche danach“ in eine Reihe mit Joan Didion und Siri Hustvedt.

Eine Entscheidung für die Kunst: Mit dem Literaturnobelpreis für die kanadische Autorin Anne Carson vermeidet die Schwedische Akademie wohl ganz bewusst ein politisches Statement.

Der Kulturstaatsminister spricht bei der Eröffnung der Frankfurter Buchmesse wieder viel von seinem Kampf gegen Big Tech – und macht der Buchbranche ein „Geschenk“.

Vor der Eröffnung der Buchmesse warnt Börsenvereinsvorsteher Sebastian Guggolz vor den Gefahren der KI. Und die US-Historikerin Jill Lepore betont, wie wichtig die menschliche Unabhängigkeit ist.

Ein Dossier mit frühen Texten in der Literaturzeitschrift „Schreibheft“, zwei Frankreich-Erzählungen und am Ende die Erkenntnis: Man kann nie zu viel Peter Kurzeck lesen.

Die Schriftstellerin Shida Bazyar erhält für ihren Roman „Die Lücken“ den Deutschen Buchpreis. Sie erinnert in ihrer Dankesrede an die Zunahme antisemitischer und rassistischer Straftaten.

Der Schriftsteller und selbst ernannte Popliteratur-Erfinder Joachim Lottmann hat Krebs und wird nach eigener Aussage bald sterben. Über Nachrufe zu Lebzeiten freut er sich.

Hat Thélyson Orélien seinen Debütroman mit der Hilfe von KI geschrieben? Die Jury des Prix Goncourt hat das Buch von ihrer Longlist gestrichen. Nicht nur in Frankreich tobt die Debatte.

„Es wird empfohlen, dem Votum der Jury zu folgen“: Das Haus des BKM widerspricht Darstellungen, nach denen Wolfram Weimer die Empfehlung seiner Fachjury bewusst ignoriert habe.

Ein Gespräch mit der Schriftstellerin Eva Menasse über den offenen Brief von 150 Berliner Jüdinnen und Juden für ein Linksbündnis und warum sie ihn unterschrieben hat – obwohl sie an Elif Eralps Plänen zur Vergesellschaftung zweifelt.

Nominiert für den Deutschen Buchpreis, ausgezeichnet mit dem Wilhelm-Raabe-Preis, und alles zu Recht: Shida Bazyar hat einen der besten Romane dieses Jahres geschrieben.

Nach der 100. Folge soll im kommenden Jahr Schluss sein: Der Schauspieler Klaus J. Behrendt hat seinen Rückzug als „Tatort“-Kommissar Max Ballauf angekündigt.

Mit viel Umsicht und noch mehr Leidenschaft Bücher verlegen: Ein Nachruf auf die im Alter von 77 Jahren verstorbene Münchener Verlegerin Antje Kunstmann.

Auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis: Dana Vowinckel hat eine intensive, aber etwas detailistische jüdisch-deutsche Liebesgeschichte geschrieben.

Die Gallagher-Brüder Liam und Noel gingen 2025 erstmals seit 16 Jahren wieder auf Oasis-Tour. Zu diesem weltbewegenden Ereignis gibt es jetzt auch einen Oasis-Comeback-Film.

Alle großen Namen verschwunden, keine Favoritin, interessante Auswahl: Die Jury des Deutschen Buchpreises hat die sechs Bücher für die Shortlist ausgewählt.

Die jüdischen Gemeinden und die „Jüdische Allgemeine“ werfen einer der Jurorinnen des Deutschen Buchpreises, Maha El Hissy, Judenhass vor. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels hält an ihr fest.

Tief in der Geschichte des Judentums – und in der Gegenwart: Maxim Biller hat mit „Schwarze Samstage“ seinen „Roman eines Jahres“ nach dem Hamas-Pogrom vom 7.10. 2023 geschrieben.

Am Donnerstagabend wurde im Haus der Berliner Festspiele das Internationale Literaturfestival eröffnet – mit einem Grußwort von Boualem Sansal, einer Rede von Jeet Thayil und ganz ohne Politiker.

Weil der Steidl Verlag in finanziellen Nöten steckt, hatte das Werk des 2015 verstorbenen Literaturnobelpreisträgers monatelang keinen Verlag. Jetzt hat S. Fischer die Rechte an Grass erworben.

Nach der Ankündigung der Bundesregierung, den Vertrag mit dem Russischen Haus in Berlin zu kündigen, reagiert Moskau mit der Schließung der Goethe-Institute. Was bedeutet das für die russische Zivilgesellschaft?

Mit Dave Eggers, Ben Lerner, Vigdis Hjorth und vielen anderen Starautoren: Am Donnerstagabend eröffnet im Haus der Berliner Festspiele das 26. Internationale Literaturfestival Berlin.

Der Berliner Schriftsteller und Element-of-Crime-Musiker hat es wieder getan: einen Frank-Lehmann-Roman geschrieben. Ein Gespräch über das West-Berlin der achtziger Jahre, die Neue Deutsche Welle und den Umgang mit Kritik.
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