
Eine Verspätung von Friedrich Merz macht ein Berliner Dauerproblem sichtbar: Warum reichen wenige Krankheitsfälle, um den Tiergartentunnel lahmzulegen – und weshalb existiert keine belastbare Reserve?

Henning Onken schreibt beim Tagesspiegel über ein großes Themenspektrum, fast immer kommt Berlin darin vor. Er freut sich, wenn das Ergebnis einer Recherche überrascht, sich größere Zusammenhänge spiegeln. Schreiben Sie ihm gerne, wenn Ihnen etwas auffällt.

Eine Verspätung von Friedrich Merz macht ein Berliner Dauerproblem sichtbar: Warum reichen wenige Krankheitsfälle, um den Tiergartentunnel lahmzulegen – und weshalb existiert keine belastbare Reserve?

Sie wohnen in Prenzlauer Berg, Kreuzberg, Neukölln: Berlin ist ihr Zuhause. Doch seit dem 7. Oktober und dem Wahlsieg der Linken stellen sie sich Fragen, die früher fern schienen: Wo sind wir sicher?

Ein Passagier schlägt am BER minutenlang auf einen Flughafenmitarbeiter ein – und niemand hält ihn davon ab. Gewerkschafter Enrico Rümker berichtet von alltäglichen Übergriffen und was die Airlines damit zu tun haben.

Bei der Berlin-Wahl dürfen auch 16-Jährige abstimmen. Jugendforscher Klaus Hurrelmann erklärt, wie Eltern Orientierung geben können, ohne die Wahlentscheidung ihrer Kinder kontrollieren zu wollen.

Die Anschläge auf das World Trade Center erschütterten auch die Menschen in der Hauptstadt. Fünf bekannte Berliner berichten, wo sie waren, wie sie die Tage danach in Erinnerung haben und was für sie geblieben ist.

Seit 30 Jahren baut Rabbiner Yehuda Teichtal die Jüdische Gemeinde Chabad Berlin auf. Heute steht er unter Personenschutz. Warum er trotzdem von Freude, Sichtbarkeit und jüdischer Zukunft spricht.

Besonders internationale Touristen buchen historische Stadtführungen wie die „Third Reich Tour“. Am Hitler-Bunker kreisen die Gespräche um Nazis. Und dann redet man über die Ukraine und Trump.

Maria und Yousif waren in einer Praxis-Klasse – einem besonderen Angebot nach der 10. Klasse. Ihre Bilanz fällt sehr unterschiedlich aus. Die Protokolle zeigen, was das Pflichtschuljahr leisten kann – und wo es an Jugendlichen vorbeigeht.

Wer seine Wohnung leer zurücklässt, sollte in einigen Gegenden der Hauptstadt besonders auf den Einbruchschutz achten. Was hilft am besten? Die Polizei kennt die Tricks der Einbrecher und gibt Tipps.

Durch Kreuzberg gleiten, hinaus auf Havel und Spree: Für entspannte Stunden auf Berliner Gewässern im Kanu oder Kajak braucht es nicht viel. Hier gibt es Tourentipps und Hinweise zur Vorbereitung.

Für alte Menschen kann Hitze schnell gefährlich werden. In Berliner Pflegeheimen greifen Schutzkonzepte, doch in der ambulanten Pflege zählt auch die Aufmerksamkeit von Nachbarn.

Heike Witte über erwachsene Nichtschwimmer, gefährliche Paddle-Board-Ausflüge mit Kindern – und warum trotz tausender Gäste in ihrem Strandbad Tegelsee die Polizei nicht schlichten muss.

Robert Dahl hat Karls vom Erdbeerhof zur Freizeitparkmarke gemacht, bei der selbst Erdbeerwürste gut laufen. Im Interview verrät der Gründer, wann seine Erdbeeren am günstigsten sind – und was sie von jenen aus Marokko unterscheidet.

Leegebruch gilt als ruhiger, sicherer Ort am Berliner Rand. Doch es hat sich etwas verschoben: Die Preise sind rasant gestiegen. Und selbst Menschen, die hier geboren wurden, fragen sich, wie lange sie noch bleiben können.

Ein Mann soll im Auftrag iranischer Revolutionsgarden jüdische Orte in Berlin ausgespäht haben – auch Lebensmittelgeschäfte. Betreiber koscherer Läden erzählen, wie sie zwischen Vorsicht und Normalität arbeiten.

Absage, Shitstorm, Kontaktschuld: Die Rock-Metalband um Caro Loy und Kurt Bauereiß über rechte Vorwürfe gegen den Tourpartner, eine geplatzte Tour – und warum sie trotzdem wieder in Berlin spielen will.

Knapp zwei Drittel der Berlinerinnen und Berliner sprechen sich für eine Bewerbung um die Weltausstellung 2035 aus. Das zeigt eine neue Umfrage der IHK. Verbunden damit sind große Hoffnungen für die Zukunft der Stadt.

Belohnen, kontrollieren, Gewohnheiten ändern: Metropolen suchen sehr unterschiedliche Wege gegen Müll im öffentlichen Raum. Was davon auch Berlin anwenden könnte.

Eine Frau kann nicht lesen und nicht schreiben, eine andere erscheint mit einer Krankschreibung zum Termin. Sachbearbeiter betreuen Klienten, die nicht alle einen Job suchen.

Jedes Frühjahr dieselbe Aufregung um die Kugelpreise – und die immer gleiche Frage, ob Eis zu teuer geworden ist. Drei Eismacherinnen und Eismacher sagen: So einfach ist das nicht.

In der ganzen Stadt laufen Glascontainer seit Monaten über – und niemand will wirklich verantwortlich sein. Der Senat ist machtlos.

Zwischen Erleichterung über die Feuerpause und Angst vor dem Mullah-Regime: Mahtab Gholizadeh und Hamid Nowzari erklären, warum die letzte Hoffnung der iranischen Diaspora in Berlin bei der Zivilgesellschaft liegt.

Ein Mann wird am Ostermontag von einem herabstürzenden Blumenkübel getroffen und stirbt. Eine Fachanwältin erklärt, wie Balkone gesichert werden müssen, um Unfälle zu vermeiden.

Berlin soll zwischen 2034 und 2037 zur Bauausstellung werden. Schon die Interbau 1957 und die IBA 1984/87 haben Bauten hinterlassen, die bis heute den Stadtraum prägen. Neun Beispiele.
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