
Der VW-Konzern muss Millionen Autos zurückrufen, die ein Problem mit der Lenkung haben. Das kann vorkommen. Doch in Wolfsburg weiß man sicherlich, dass mehr als Materialermüdung im Spiel ist.

Henrik Mortsiefer berichtet vor allem über Themen rund um das Auto. Beim Tagesspiegel hat er sich früher schon mit Geld- und Anlagethemen beschäftigt, später mit der Medienbranche und der Kirch-Pleite, es folgten der Lehman-Crash und die Finanzkrise. Seit einigen Jahren konzentriert sich sein Interesse auf das Thema Mobilität – auf der Straße, in der Luft und auf der Schiene. Nach dem Studium in Göttingen, Bonn und Berlin war der Diplom-Volkswirt zunächst als freier Journalist tätig.

Der VW-Konzern muss Millionen Autos zurückrufen, die ein Problem mit der Lenkung haben. Das kann vorkommen. Doch in Wolfsburg weiß man sicherlich, dass mehr als Materialermüdung im Spiel ist.

Am kommenden Mittwoch will VW die Beschäftigten in Zwickau über seine Sparpläne informieren. Sachsens Wirtschaftsminister erklärt im Interview, wie er China stärker in die Pflicht nehmen will.

Krach- und Krawallmacher im Straßenverkehr sollen wirksamer ausgebremst werden. Der Bundesrat will die Bundesregierung zum Handeln auffordern. Es fehlt an Rechtsnormen, technischer Ausstattung und Personal.

An Flughäfen, Raststätten und Bahnhöfen zahlen Reisende oft deutlich mehr für Essen und Trinken als anderswo. Kartellbehörden und Verbraucherschützer halten sich bislang zurück. Warum nur?

100.000 von 657.000 Stellen im Konzern sollen wegfallen. So speziell die Verhältnisse bei Volkswagen sind, so exemplarisch sind sie doch für die Lage der deutschen Autoindustrie insgesamt.

Die Zwölf-Uhr-Regel an deutschen Tankstellen wird auch knapp zwei Monate nach Inkrafttreten des Gesetzes kaum kontrolliert. Nur in fünf Bundesländern läuft es etwas besser.

Der Krieg in Nahost und die Blockade der Straße von Hormus lassen die Kerosinpreise rasant steigen und führen zu Lieferengpässen für Flugbenzin. Die Lufthansa prüft die Stilllegung von Flugzeugen.

Der Luftraum über dem Kriegsgebiet im Nahen Osten bleibt gesperrt, die Drehkreuze liegen weitgehend still. Erste Airlines kalkulieren die Kosten des Kriegs – und kommen zu klaren Ergebnissen.

Mit der deutlichen Abschwächung des eigentlich bis 2035 geplanten Zulassungsstopps für Verbrennermotoren will die EU vor allem deutschen Herstellern Beinfreiheit verschaffen. Dabei gibt es einen klaren Gewinner: China.

Die EU-Kommission plant, die Überarbeitung der CO₂-Regulierung später vorzustellen als geplant. Am 16. Dezember will sie dann auch erläutern, wie sie Unternehmensflotten sauberer machen will.

In der schwarz-roten Koalition konkretisieren sich Überlegungen zur Wiedereinführung direkter Kaufanreize und zu einem Social-Leasing-Programm für E-Autos. In der Wirtschaft gibt es deutliche Vorbehalte.

Nach dem Autogipfel im Kanzleramt beschwört die Koalition den kleinsten gemeinsamen Nenner. Doch Friedrich Merz wendet sich deutlich klarer gegen das Verbrenner-Aus 2035 als die SPD.

Viele Milliarden Euro sind in die öffentliche Förderung der Elektromobilität geflossen. Nun fordert die Automobilindustrie mehr Zeit und Geld. Das stößt bei Fachleuten, Steuerzahlern und in der Regierung auf Kritik.

Kanzler Merz lädt demnächst zum Autogipfel. Dort müssen Politik und Vertreter der Industrie den Weg endlich klar abstecken, wie Deutschland der Konkurrenz aus China und den USA begegnen soll.

Bayerns Ministerpräsident Söder malte die Lage der Automobilbranche am Mittwoch in düsteren Farben. Ohne Automobilproduktion werde Deutschland industriell nicht funktionieren. Wie dramatisch ist die Lage wirklich?

Sportwagen hört man oft schon, bevor man sie sieht. Besonders Anwohner von beliebten Raserstrecken fühlen sich gestört. Zwar soll die Regulierung nun verschärft werden. Das betrifft aber nicht alle Modelle.

Der Umwelt schade es, wenn innerdeutsch weniger geflogen wird, sagt Peter Gerber. Von den positiven Folgen des Klimawandels für die Fluggesellschaften und dem unwiderbringlichen Ende der Neun-Euro-Flüge.

Nach der vorzeitigen Ablösung des Bahnchefs braucht der Staatskonzern frisches Führungspersonal. Auch andere Vorstände dürften ihren Job verlieren. Diese Aufgaben warten auf die Neuen.

Die Bundesregierung setzt bei der Förderung der E-Mobilität weiter auf Anreize und nicht Sanktionen. Wie und ob die Förderung genau wirkt, weiß die Bundesregierung aber auch noch nicht so genau.

Die 21. Ausgabe der wichtigsten Automesse der Welt findet in Shanghai unter erschwerten Bedingungen statt. Die Autoschau präsentiert sich in diesem Jahr politisch aufgeladen wie noch nie.

Die deutsche Autoindustrie klagt regelmäßig über schlechte Rahmenbedingungen in Deutschland. Analysen von Investoren und Volkswirten widersprechen.

Trotz Sanktionen verschifft Russland weiter Rohöl und Ölprodukte auf dem Seeweg. Der politische Handlungsdruck wächst, aber Kontrollen und Verbote sind schwierig.

Bei den vielen negativen Meldungen geraten Fortschritte – ja, die gibt es – schnell aus dem Blick. Unsere Expertinnen und Experten für Mobilität über Versöhnliches zum Jahresende.

Auch Lkw-Herstellern drohen Strafzahlungen, wenn sie ihre CO₂-Flottenziele verfehlen. „Es wird eng“, sagt MAN-Chef Alexander Vlaskamp im Interview. 2030 seien die Strafen 25 Mal so hoch wie für Pkw.
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