
Potsdams Kulturförderung soll neu aufgestellt werden. Das Konzept stößt auf Widerspruch in der Szene. Warum? Das führte Gerrit Gohlke im Kulturausschuss aus.

Lena Schneider ist Redakteurin im Kulturressort. Sie hat Englische Literatur in Edinburgh studiert, war Redakteurin bei einer Fachzeitschrift für Theater in Berlin und lebte als freie Autorin in Paris. Sie schreibt über Theater, Tanz, Literatur und Bildende Kunst.

Potsdams Kulturförderung soll neu aufgestellt werden. Das Konzept stößt auf Widerspruch in der Szene. Warum? Das führte Gerrit Gohlke im Kulturausschuss aus.

Lesen vor einer Handvoll Publikum, warum tut man sich das an? Zwei Autoren und eine Autorin stürzen sich in das Wagnis. Sie haben ein neues Format ins Leben gerufen.

Der neue Film des Regisseurs spielt vor seiner eigenen Haustür: in Brandenburg. Hier erklärt er, wie man mit einem Satz acht Jahre Arbeit kaputtmacht – und warum er Privatbesitz für das „Ur-Übel“ hält.

Renate Krößner wurde als „Solo Sunny“ zum bekanntesten Gesicht der Defa – und war viel mehr als das. Davon zeugt der Nachlass der 2020 verstorbenen Künstlerin. Er gehört nun dem Filmmuseum.

Am 1. November wäre der Autor Günter de Bruyn hundert Jahre alt geworden. Sven Gatter und Judith Zander tasten fotografisch und sprachlich sein Terrain ab: den märkischen Wald.

34 Jahre lang war Arwid Lagenpusch Theaterfotograf in Berlin. Zur Fotografie gekommen war er als junger Mann im kriegsversehrten Potsdam. Nun ist er im Alter von 92 Jahren verstorben.

Zum Jubiläum holt das Barberini nicht nur Morisot und Renoir nach Potsdam. Es geht auch um Kunst aus Katalonien, eine Wiederentdeckung, internationale Provenienz – und regionale demokratische Werte.

Am Montag wird die Allee in Bornstedt gesperrt. Neue Baustellen sind in der Woche nicht zu erwarten. Aber bis Ende Oktober werden vier Sperrungen im Stadtgebiet aufgehoben.

Regisseurin Sandra Prechtel hat den Potsdamer Filmpreis „Clio“ erhalten. Damit wurde ein über seine Zeit hinaus gefährlicher Künstler geehrt: der Theatermann und Autor Einar Schleef.

Wie trotz Unterschieden zusammen auf dem gleichen Fleckchen Erde leben? Darum geht es in der jüngsten Premiere des Hans Otto Theaters. Sie führt ins metaphorisch aufgeladene Gestrüpp von Kleingartenkolonien.

Ein Verkauf des Militärkasinos in Krampnitz ist bislang nicht in Sicht. Könnte die dortige Ausstellung „Futur“ eine Fortsetzung finden?

Wenig Sprache, dafür viele Bilder, viel Musik, viel Gefühl und immer auch Witz: Ton & Kirschen stürzen sich mit „Pulcinella!“ in die Theatergeschichte.

Klaus-Peter Beyer gründete das Deutsche Filmorchester Babelsberg 1993 neu. Jetzt zieht er sich zurück. Überschattet wird der Vorgang von internen Zerwürfnissen.

Politische Essays zum Rechtsruck, kindgerecht vermittelte NS-Geschichte, Krimi-Bestseller, Neues von einem Buchpreisträger und der fünfte Auftritt eines Kängurus – Literaturempfehlungen aus der Region.

Am 7. November wird zum 13. Mal der Deutsche Filmmusikpreis vergeben. Unter den Nominierten: ein Professor der Filmuni Babelsberg, der auch Mitglied der Oscar-Akademie ist.

„Alte Liebe“ von Andreas Dresen ist ein Beziehungsfilm. Warum sich daraus dennoch etwas für die politische Misere der Gegenwart lernen lässt, erklären der Regisseur und seine Hauptdarstellerin vor dem Kinostart im Interview.

Wie hat sich Brandenburg in den letzten 30 Jahren verändert? Das ist das Thema der Ausstellung „Ach, Brandenburg. Fotografie im Dialog 1996-2026“. Aber wer einfache Erklärmuster sucht, sucht umsonst.

Gut zwei Monate länger als geplant sind die beiden aktuellen Ausstellungen am Potsdam Museum zu sehen. Danach folgen zwei Großausstellungen auf jeweils zwei Etagen.

Das VEB Kosmetik-Kombinat war die Schönheitsfabrik der DDR. Barbara Köppe porträtierte Frauen, die dort arbeiteten. Bis Dezember sind die Fotos in der Potsdamer Urania zu sehen.

Die Journalistin Jana Hensel erklärt in ihrem neuen Buch, warum sich der Osten von der Demokratie verabschiedet. In Potsdam las sie daraus – und stellte sich Nachfragen.

Ein Film, eine ungelenke Politik-Performance, viel Draufblick, wenig Kunst und zwei wesentliche Gedanken: So war der Festakt des Theaters zum 20. Geburtstag seines Hauses am Tiefen See.

Paula Fürstenberg hat über einhundert „Zwischenrufe zur deutschen Einheit“ veröffentlicht. Ein Gespräch über ihre Bestimmung als undankbarer Jammerossi, Potsdams Platz der Einheit als Symptom und die Frage: Was tun gegen rechts?

Warum wurden ab 1933 viele Deutsche zu willigen Vollstreckern? Dieser Frage geht das aktuelle Buch des NS-Forschers Götz Aly nach. Im Waschaus liest er daraus und diskutiert seine Thesen.

Am Donnerstag beginnt Potsdams Theater eine Reihe, die jüdischer Kultur mehr Sichtbarkeit geben will. Zum Auftakt geht es um Familienbilder.
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