
Mit dem Nobelpreis für Navi Pillay stärkt das Komitee in Oslo das Völkerrecht – und sendet zugleich ein Signal an dessen mächtige Gegner. Das gefällt nicht allen.

Paul Starzmann war von Februar bis August 2023 Redakteur im Ressort Internationale Politik und zuvor fünf Jahre lang Parlamentskorrespondent in der Hauptstadtredaktion des Tagesspiegels.

Mit dem Nobelpreis für Navi Pillay stärkt das Komitee in Oslo das Völkerrecht – und sendet zugleich ein Signal an dessen mächtige Gegner. Das gefällt nicht allen.

Abertausende Tote, 14 Millionen Vertriebene: Die USA fordern Strafmaßnahmen gegen die Kriegsparteien. Doch Moskau und Peking verfolgen andere Interessen. Und was macht Europa?

Yale-Forscher Nathaniel Raymond dokumentiert Kriegsverbrechen mithilfe von Drohnenbildern und Onlinevideos. Der Anblick von Folter gehört zu seinem Job. Wie erträgt er das?

Der Kreml baut seit Jahren seine Stellung in Afrika aus. Aber die Ukraine versucht, dagegenzuhalten. Wer verfolgt welche Ziele – und mit welchem Erfolg?

Vor wenigen Wochen überrannten Dschihadisten Stützpunkte russischer Söldner im Krisenstaat Mali. Nun werden bei Afrikas Herrschern die Zweifel größer, ob Moskau der richtige Partner ist.

Die Golfstaaten und der Iran unterstützen militärisch die Kontrahenten im sudanesischen Bürgerkrieg. Gehen ihnen wegen der Konfrontation im Nahen Osten jetzt die Waffen aus?

Immer mehr afrikanische Staaten driften ins Autoritäre – auch die, die einst als demokratische Hoffnungsträger galten. Jetzt ist die Bundesregierung gefragt, finden die Grünen.

Im Südsudan kehrt der Bürgerkrieg zurück. Yashovardan koordiniert die Arbeit von Ärzte ohne Grenzen im Land. Im Interview spricht er über die dramatischen Folgen eines vergessenen Konflikts.

Hunderte Afrikaner wurden mit dem Versprechen auf Arbeitsplätze und hohe Gehälter nach Russland gelockt. Doch statt einen Job zu bekommen, landen sie an der Front – gegen ihren Willen.

Robert Kyagulanyi Ssentamu, Künstlername Bobi Wine, tritt in Uganda zur Wahl an. Viele im Land sehen in ihm einen Popstar – und Hoffnungsträger.

Russlands Präsident will einen Zugang zum Roten Meer, einer der wichtigsten Schiffsrouten der Welt. Sudans Militärregierung soll das möglich machen. Doch noch ist Putin nicht am Ziel.

Zahlreiche Entführungen von Kindern und Jugendlichen in Nigeria bringen die Führung des Landes in Bedrängnis. US-Präsident Trump droht sogar mit Militärschlägen. Und nun?

Der sudanesischen Miliz Rapid Support Forces werden grausame Kriegsverbrechen vorgeworfen. Für ihren Anführer ist der Kampf um die Macht im Land auch ein einträgliches Geschäft.

Paul Biya ist seit 40 Jahren Kameruns Staatschef – und will es nach der Wahl am Sonntag bleiben. Doch die Jugend im Land begehrt auf. Schafft der älteste Präsident der Welt eine achte Amtszeit?

Mit Söldnern, Waffen, aber auch Wirtschaftshilfe und neuer Infrastruktur: Gezielt baut der Kreml seinen Einfluss in Mali, Niger und Burkina Faso aus. In Europa bekommt das kaum jemand mit.

Im Sudan herrscht die größte Migrationskrise der Welt, mehr als 26 Millionen Menschen hungern. Doch der Konflikt wird international kaum wahrgenommen, sagt Politikwissenschaftlerin Hager Ali.

Er streicht humanitäre Zahlungen und will die Militärpräsenz verringern. Interessant ist für den US-Präsidenten nur, wer Handel treibt oder Migranten aufnimmt. Die Bevölkerung spürt die Konsequenzen.

Die Hoffnung war groß, als die Reformerin Samia Suluhu Hassan vor vier Jahren die erste Präsidentin Tansanias wurde. Doch nun zeigt die Staatschefin ein anderes Gesicht.

Peking setzt Pandabären und ihre Zucht politisch ein, die Vermehrung der Tiere ist dabei zu einer eigenen Wissenschaft geworden. Die Kuschelbären im Berliner Zoo schneiden nicht gut ab.

Wer in Kenia den Präsidenten kritisiert, lebt gefährlich. Immer wieder verschwinden vor allem junge Menschen spurlos. Experten erklären, wie es um die Demokratie im Land bestellt ist.

Die Verbündeten des westafrikanischen Niger gehen auf Distanz zu den neuen Machthaber im Land. Nur einer macht Hoffnung, dass der Militärputsch doch noch ein gutes Ende nimmt.

Im westafrikanischen Niger regiert jetzt eine Militärjunta. Auf den Straßen der Hauptstadt zeigen sich pro-russische Anhänger des neuen Regimes. Der Umsturz ist ein schwerer Rückschlag.

Russlands Präsident hat afrikanische Staats- und Regierungschefs nach Sankt Petersburg eingeladen. Doch so viele wie erwartet wollen in diesem Jahr nicht kommen. Das hat gute Gründe.

Wegen hoher Steuern und Preise demonstrieren Tausende von Menschen gegen die kenianische Regierung. Die reagiert zunehmend autoritär auf die Proteste.
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