
Der Theologe Jürgen Gohde war maßgeblich beteiligt an der Neudefinition von Pflegebedürftigkeit im Jahr 2017. Die Fallzahlen sind seither explodiert. Hier rechtfertigt er sein Konzept.

Rainer Woratschka ist Redakteur beim Background Gesundheit & E-Health. Vorher war er 15 Jahre lang Korrespondent im Hauptstadtbüro mit Schwerpunkt Sozialpolitik. Er hat Politikwissenschaften, Geschichte und Germanistik studiert - und war vor seinem Wechsel nach Berlin im Jahr 2000 Reporter der Nürnberger Nachrichten.

Der Theologe Jürgen Gohde war maßgeblich beteiligt an der Neudefinition von Pflegebedürftigkeit im Jahr 2017. Die Fallzahlen sind seither explodiert. Hier rechtfertigt er sein Konzept.

Noch im September will Gesundheitsminister Linnemann ein Pflege-Sparpaket vorlegen. Eine Kommission soll ihm nun darüber hinausgehende Strukturreformen vorbereiten. Die SPD sieht kein Erkenntnisproblem.

Der gesetzlichen Pflegeversicherung droht das Geld auszugehen. Einige Maßnahmen könnten helfen, die Finanzierungslücke kurzfristig zu schließen. Wie Experten die Vorschläge beurteilen.

Das Gesundheitssystem soll mehr auf Vorsorge ausgerichtet werden. Doch beim Mammografie-Screening kürzt die Bundesregierung nun. Diese Widersprüchlichkeit stößt auf heftigen Protest.

Nach Tagesspiegel-Informationen soll Gesundheitsministerin Nina Warken Thorsten Frei als Kanzleramtsministerin nachfolgen. Warkens Amt soll Carsten Linnemann übernehmen. Eine Bestätigung steht noch aus.

Die vergangene Grippe-Saison war im Vergleich zum Vorjahr eher harmlos. Umso mehr wundern sich Experten über die Vielzahl an schweren Erkrankungen und mehr Todesfälle.

So bekommt die Gesundheitsministerin ihre Pflegereform nicht durchs Kabinett. Davon ist DAK-Chef Andreas Storm überzeugt. Er fordert einen komplett neuen Aufschlag.

Der Gesetzentwurf der Gesundheitsministerin erscheint eindrucksvoll. Die Planung ist jedoch unausgewogen und sozialpolitisch fatal. Grundlegendes müsste sich ändern.

Eine neue Studie prognostiziert ohne Reformen einen rasanten Anstieg der Sozialbeiträge. Der Chef der DAK-Krankenkasse fordert deshalb nun eine konzertierte Aktion für Sparmaßnahmen.

An diesem Donnerstag soll eine Regierungskommission ihre Maßnahmen zur Lösung der Pflegekrise präsentieren. Statt konkreter Reformvorschläge zeichnet sich allerdings nur eine vage „Roadmap“ ab.

Das Vertrauen ins Pflegesystem vergeht mehr und mehr. Zwei Drittel hadern mit der Versorgung, die Hälfte der Befragten fürchtet, dass es noch schlechter wird. Reformversprechen bleiben vage.

Ein Sturz kann das Leben älterer Menschen schlagartig verändern. Das gilt umso mehr für jene, deren Knochen bereits geschwächt sind. Doch viele wissen gar nichts von ihrem Risiko, sagen Experten.

Je niedriger der Sozialstatus ist, desto orientierungsloser fühlen sich die Menschen im deutschen Gesundheitssystem. Eine Mehrheit hat immer noch erhebliche Probleme, sich zurechtzufinden.

Der Sozialverband VdK will Mitglieder gegen die zweckwidrige Verwendung von Beitragsgeldern klagen lassen. Dabei geht es um Milliarden für Corona-Maßnahmen, die der Bund nicht zurückgezahlt hat.

Die Krise der Pflegeversicherung nur der alternden Gesellschaft anzulasten, greift viel zu kurz. Sie dokumentiert vielmehr ordnungspolitische Orientierungslosigkeit und sozialpolitische Feigheit.

Pflegebedürftige müssen für ihre Heimbetreuung höhere Eigenanteile zahlen. Der Sozialverband Deutschland will den Schutz der Pflegeversicherung erweitern. Die Politik wünscht sich mehr private Vorsorge.

Mit Darlehen will Gesundheitsministerin Nina Warken die notleidenden Krankenkassen unterstützen. AOK-Chefin Reimann fordert im Interview direkte finanzielle Hilfen – und warnt vor Leistungskürzungen.

In der sozialen Pflegeversicherung tut sich ein Milliardenloch auf. Eine Bund-Länder-Gruppe soll nun einen Reformvorschlag erarbeiten. Im Gespräch ist auch eine Verpflichtung zur privaten Vorsorge.

Die Zahl gemeldeter Influenzafälle war im vergangenen Winter besonders hoch – vor allem Kinder und Jugendliche hat es getroffen. Gleichzeitig sinkt die Impfbereitschaft.

Die Finanzprobleme der Kassen könnten zu drastischen Maßnahmen führen. Was wären die Folgen? Die Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Bis 2035 wird sich fast jeder zweite Altersmediziner in den Ruhestand verabschiedet haben. Gleichzeitig steigt die Zahl der Patienten. Es drohen massive Probleme. Was ist zu tun?

Das von Familienministerin Prien in Aussicht gestellte Pflegegeld als Lohnersatz könnte Millionen Menschen entlasten. Diese neue Sozialleistung sollte schnellstmöglich eingeführt werden.

Einst war er Leistungssportler, seit Jahren leitet er eine Praxis in Charlottenburg und ist in zig Gremien aktiv. Jetzt steigt Benny Levenson mit 70 Jahren noch weiter auf.

Einen Termin für eine Magenspiegelung zu ergattern, ist für Kassenpatienten schwierig geworden. Dabei mangelt es nicht an Fachärzten. Was steckt also hinter dem Engpass?
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