
Viele Jahre war eine Hälfte von Schloss Ludwigslust für Restaurierungsarbeiten geschlossen. Jetzt öffnet sie wieder ihre Pforten – und offenbart fürstlichen Prunk.

Rolf Brockschmidt begann 1982 als Volontär beim Tagesspiegel und war bis 1999 in der Sonntagsbeilage „Weltspiegel“ tätig. Von 1999 bis 2018 leitete er die Redaktion Sonderthemen/Beilagen. Seitdem arbeitet er als Autor für den Tagespiegel und schreibt über Archäologie, Literatur, Geschichte und die Niederlande.

Viele Jahre war eine Hälfte von Schloss Ludwigslust für Restaurierungsarbeiten geschlossen. Jetzt öffnet sie wieder ihre Pforten – und offenbart fürstlichen Prunk.

Archäologen datieren die Münze, die der Schüler auf einem Acker gefunden hat, ins 3. Jahrhundert vor unserer Zeit. Und haben eine Vermutung, wie sie damals von Troja in den Norden gelangen konnte.

In Rumänien gilt er als Nationalheiligtum: Der aus Gold gefertigte Helm von Cotofenesti war im Januar der Niederlande gestohlen worden. Drei Täter waren schnell gefasst, vom Helm fehlte aber jede Spur. Bis jetzt.

Tanzen und Musizieren im magischen Zauber: In der James-Simon-Galerie kann man sehen, wie die Menschheit in Göbeklitepe im Vorderen Orient ortsfeste Dörfer erfand. Es war eine Gesellschaft der absoluten Gleichheit.

Als Geflüchtete kamen sie nach Deutschland. Als Guides schenken sie heute ihren Landsleuten im Museum ein Stück Erinnerung in der Sprache der alten Heimat zurück. Inzwischen hat das Projekt viele Nachahmer gefunden.

Die Holztafeln aus dem berühmten „Aleppo-Zimmer“ kann man in Berlin bewundern. Doch das Haus in Syrien, aus dem es stammt, hat der Krieg mitgenommen. Restauratoren arbeiten gegen die Zerstörung – ein Vorbild für die ganze Stadt?

Ein riesiges Gerüst, Farbdosen und immer der gleiche Pinsel. Zwei Wochen lang malte der pakistanische Künstler Imran Qureshi im Pergamonmuseum. Der Auftrag hat ihn überrascht.

Das Aleppo-Zimmer ist eines der Highlights der Museumsinsel, derzeit wird es neu eingerichtet. Die Besucher dürfen sich im sanierten Welterbe auf Überraschungen einstellen.

Im Depot des Ethnologischen Museums Berlin schlummerte lange eine Kiste aus der Mongolei. Eine Restauratorin fand heraus: Es ist der weltweit einzige gut erhaltene Nomaden-Schrein. Doch nicht alle Rätsel sind gelöst.

Rückkehr mit Paukenschlag: Vier Jahre war es wegen Renovierung hinter Planen verschwunden, jetzt empfängt das Haus mit neuem Konzept wieder Besucher.

An der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin könnte wegen der Kürzungen der Grabungs- und Restaurierungsstudiengang eingestellt werden. Studierende protestieren: Ihr Fach sei europaweit einzigartig, die Expertise gefragt.

Lange wurde gerätselt, wo die antike Stadt Siris einst gelegen hat, von der griechische Dichter schwärmten. Archäologen der Humboldt-Universität Berlin fanden in Süditalien nun eine erste Spur.

Jonas Hödicke zeigt seine Gemälde von Samurais und Geishas inmitten einer Privatsammlung mit Originalobjekten. Seine spezielle Maltechnik hält er geheim.

Im Norden Saudi-Arabiens wollen Berliner Archäologen das Dorfleben der Bronzezeit untersuchen. Dabei stoßen sie auf Relikte deutscher Soldaten, die einst gegen Lawrence von Arabien kämpften.

Zwei Wissenschaftler der HTW Berlin helfen in Syrien, Schäden an Kulturgütern zu dokumentieren. Ihre Spezial-Drohnen leisten aber noch mehr: Sie erstellen damit Luftbilder für die Minenräumung.

Einen griechischen Tempel wie in der Antike durchschreiten – an der Freien Universität Berlin ist das nun möglich. Die 3D-Technik kann Geschichtsinteressierten und Schülern neue Perspektiven eröffnen.

Ein Gewinn für die Wissenschaft, eine Fundgrube für den interessierten Laien: Der Forscher Michael Braune hat ein „Handbuch zum historisch-islamischen Bauen“ geschrieben. Weil es das bis dahin nicht gegeben hatte.

Das Museum Europäischer Kulturen in Dahlem widmet sich einem widersprüchlichen Phänomen: Urlaub in der Diktatur. Unser Autor hat eigene Erfahrungen gemacht.

Die Entdeckung der etruskischen Skulpturen im toskanischen Schlamm eines Thermalbads war 2022 ein archäologischer Coup. Nun sind die Bronzen zum ersten und einzigen Mal außerhalb Italiens zu sehen.

Die Ruinen im libanesischen Baalbek sind weltberühmt, doch der Krieg gefährdet sie. Nun setzen Berliner und Libanesische Forscher ein Zeichen der Hoffnung.

Die Freie Universität Berlin baut aktuell das Institut für Computational Ancient Studies (CompAS) auf. Was können Studierende und Forschende dort erwarten?

350.000 Objekte umfasst die Sammlung des Museums für Vor- und Frühgeschichte. Der Großteil zieht gerade in das archäologische Haus Petri Berlin.

Der Direktor des Museums für Vor- und Frühgeschichte über die Anfänge Berlins, das neue archäologische Haus Petri und unheilbare Wunden im Stadtbild.

Schon nach den ersten Angriffen Israels wurden alle Museen im Iran geschlossen. Kulturgüter werden an sichere Orte gebracht. Doch bedeutende archäologische Stätten sind schwer zu schützen.
öffnet in neuem Tab oder Fenster