
Solo geht fast alles besser: Dass Monologe in Mode sind, tut dem Theater gut. Sonst kann man diesen Jahrgang des Theatertreffens schnell wieder vergessen.

Solo geht fast alles besser: Dass Monologe in Mode sind, tut dem Theater gut. Sonst kann man diesen Jahrgang des Theatertreffens schnell wieder vergessen.

Die Berliner Galerie Michael Haas versammelt Arbeiten von 51 Künstlerinnen und Künstler, die sich auf den französischen Maler der Avantgarde beziehen.

Die designierte Intendantin Çağla Ilk präsentiert ihre Pläne. Im September geht es los. Schauspiel gibt es erst einmal nicht zu sehen.

Zum Finale des Theatertreffens wird der Alfred-Kerr-Darstellerpreis verliehen. Juror ist in diesem Jahr der Schauspieler Matthias Brandt. Eine Begegnung.

Zweieinhalb Wochen Bühnenspektakel: Die Leistungsschau deutschsprachiger Dramatik weckt wie immer hohe Erwartungen. Der Auftaktbeitrag aus Zürich ist aber eine Enttäuschung.

Es ist die nächste irre Wendung in der Berliner Kulturpolitik und sie lässt tief blicken: Kai Wegner und seine CDU wollen der Kulturszene offenbar eine Lektion erteilen.

Mit Sarah Wedl-Wilsons Rücktritt ist ein Tiefpunkt erreicht. Kai Wegner sollte es seinen Vorgängern gleichtun und die Kultur zur Chefsache machen – auch wenn er mit der Sache fremdelt.

An Tradition und Mythen fehlt es nicht. Doch wer will das Bamberger Verlagshaus übernehmen? Und was hat uns Karl May, der Vater von Winnetou und Old Shatterhand, heute noch zu sagen?

Intendantin Shermin Langhoff hat das Gorki zu einem pulsierenden Zentrum der Kulturen und Debatten gemacht. Am Ende geht es noch einmal um alles: um Gaza, AfD, Krieg in der Ukraine, Erinnerungskultur.

Komik kommt an, wie die jüngsten Erfolge an der Schaubühne und am Renaissance-Theater zeigen. Trotzdem hat das Genre es nach wie vor schwer an den Bühnen. Warum nur?

Man denkt vielleicht an Abschied. Doch Paul Simon ist mit 84 Jahren auf der Bühne eine starke Erscheinung. Auch wenn er im Alter zum Predigen neigt.

Vor ein paar Monaten kam sie frei aus belarussischer Haft. Jetzt zeigt die Oppositionsführerin und Künstlerin im Radialsystem Berlin eine Performance.

Märchen, Mythen, römische Legende, Popkultur: Ohne das graue Tier geht es nicht. Der Wolf lebt in unserem kollektiven Bewusstsein. Und manchmal steht er nicht nur sprichwörtlich vor der Tür.

Thomas Ostermeier inszeniert an der Schaubühne eine wilde Show, in der die niederen Instinkte triumphieren. Ein großer Spaß.

Vorsicht mit Wünschen, die sich erfüllen: Katharine Mehrling brilliert als selbstbewusstes androides Wesen in der sehr unterhaltsamen Aufführung von „Sophia oder Das Ende der Humanisten“.

Das Staatsballett zeigt das in Russland verbotene Stück „Nurejew“ über die schwule Ballettikone. Serebrennikow lebt seit 2022 im Berliner Exil und glaubt weiter an die Kraft der russischen Kultur.

Entertainerin Gayle Tufts probiert eine neue Form der Talkshow: Zur Premiere kam Berlins Kultursenatorin Wedl-Wilson, um über ihren schwierigen Job zu reden.

Der Leiter der Schaubühne inszeniert „Der Geizige“ von Molière mit Lars Eidinger. Ein Gespräch über Kulturpolitik, Berlin im Wandel und den Luxus, in Deutschland Theater zu machen.

Wolfram Weimer mischt die deutsche Kulturpolitik auf. Buchhandlungen werden vom Verfassungsschutz geprüft, für die Berlinale soll ein Verhaltenskodex erarbeitet werden. Wo führt das hin?

Flach wie ein Kinderbecken. Corinna Harfouch spielt in „Spirit and the Dust“ eine Maklerin, die in einem Geisterhaus lebt. Bedrängt von Schuld und Angst, zieht sie andere mit hinein in den Strudel.

Die Akademie der Künste stellt erstmals das frühe Notizbuch des Dramatikers vor. Nun ist endgültig klar: Er war immer schon alt.

Am Ende von „Richard III“ rutschte Lars Eidinger ein Degen aus der Hand, eine Zuschauerin wurde leicht verletzt. Sind Theater gefährliche Orte?

Skandale und Theater gehörten früher fest zusammen, heute sind die Skandale ins Digitale abgewandert. Warum aber sorgt die Attacke in Bochum für so viel Aufmerksamkeit? Wollten hier womöglich rechte Schläger gezielt die Aufführung stören?

Eine neue Intendantin kommt, und das Haus kämpft mit den knappen Mitteln. Noch reicht das Geld. Aber wie lange?
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