
Hantavirus, Ebola, Klimawandel – wissenschaftliche Expertise ist heute wichtiger denn je. Gleichzeitig wird der Rat Forschender immer stärker in Zweifel gezogen. Die Politik darf dem nicht nachgeben.

Hantavirus, Ebola, Klimawandel – wissenschaftliche Expertise ist heute wichtiger denn je. Gleichzeitig wird der Rat Forschender immer stärker in Zweifel gezogen. Die Politik darf dem nicht nachgeben.

In der DR Kongo sowie in Uganda grassiert das Ebolavirus. Die WHO hat die zweithöchste Stufe eines Gesundheitsnotstandes ausgerufen. Was ist bekannt, wie hoch ist die Bedrohung in der Region und international, und wie wird vor Ort geholfen?

Die Weltgesundheitsorganisation hat einen Gesundheitsnotstand ausgerufen, weil eine unbehandelbare Ebola-Virusvariante im Kongo grassiert. Nun sollen einige Infizierte ausgeflogen werden.

Längst hätte ein 75-jähriger US-Amerikaner an Alzheimer erkranken müssen. Denn er trägt eine Genvariante, die viele in seiner Familie in die Demenz trieb. Doch er scheint immun – weil er oft großer Hitze ausgesetzt war?

Die Seuchenbehörde der Afrikanischen Union in Addis Abeba warnt vor einem Ausbruch des Ebola-Virus in der Demokratischen Republik Kongo. Vermutlich ist es eine Variante, gegen die es noch keine Medikamente oder Impfungen gibt.

Viele Substanzen stehen im Verdacht, die Gehirnentwicklung von Ungeborenen zu beeinflussen, darunter auch Medikamente gegen Depressionen. Jetzt haben Forschende die bislang umfassendste Analyse zu diesem Verdacht vorgelegt.

Das menschliche Erbgut ist voll von den Überbleibseln uralter Infektionen mit Retroviren. Offenbar spielen sie eine wichtige Rolle bei der Entstehung bestimmter Krankheiten.

Aus Blutproben eines Schweizer Infizierten und Kreuzfahrtpassagiers haben Virusforscher Erbgut des Hantavirus isoliert und auf Spuren untersucht. Das könnte den Ausbruch auf der MV Hondius besser erklären.

Die Wenigsten schaffen es, ihre Abhängigkeit von Nikotin loszuwerden. Experimente zeigen nun, dass die Pilzdroge Psilocybin dabei helfen könnte.

Irgendeine biologische Grundlage muss es haben, dass Menschen unterschiedliche sexuelle Vorlieben haben – sogar eineiige Zwillinge. Spielen die Gene also keine Rolle, oder doch?

Nicht allein Krebs, auch Alzheimer zu bekommen, ist eine große Sorge vieler Menschen. Nun zeigt eine Langzeituntersuchung: Man kann etwas tun, entscheidend ist nur das Wie.

Fischer, die ein Lied grölen. Auf einer Insel irgendwo in der Nordsee. So, wie es schon ihre Väter und Urgroßväter taten. Den Sinn versteht keiner mehr. Bis ein Fremder ihnen erklärt, was sie da eigentlich singen.

Kinder mit Trisomie 21 tragen statt zwei eine zusätzliche, dritte Kopie des Chromosoms 21. Jetzt ist es einem Team der Harvard-Universität gelungen, es stillzulegen. Kann daraus die erste kausale Therapie werden?

Kinder aller Kulturen spielen Verstecken. Sogar Erwachsene, Katzen und selbst Ratten lieben es. Das hat offenbar einen tiefsitzenden Grund.

Nach über 50 Jahren sind erstmals wieder Menschen auf dem Weg zum Mond. Sie werden nicht aussteigen, dennoch ist es ein Erfolg. Für die Wissenschaft. Nicht für den US-Präsidenten.

Über 50 Jahre ist es her, dass Menschen zum Mond geflogen sind. Seit heute Nacht ist erstmals wieder eine Crew auf dem Weg dorthin. So manches hat sich seitdem geändert. Einiges ist erstaunlich ähnlich geblieben.

Krankheit? Lärm? Neugier? Was auch immer den Buckelwal in der Ostsee stranden ließ, es gibt vieles, was der Mensch den Walen zumutet und was sie in lebensgefährliche Situationen treibt.

Zu mir oder zu dir? Diese Frage wird sich den Menschen, die womöglich bald beengt auf dem Mond leben, eher nicht stellen. Einfacher wird das Fortpflanzen im All dadurch aber nicht.

Erhöhen bestimmte, schwere Infektionserkrankungen im Laufe des Lebens die Wahrscheinlichkeit, später dement zu werden? Eine Studie deutet jetzt auf die Rolle von Entzündungen hin – vor allem in einem bestimmten Organ.

Ein Mensch ist nie wirklich allein. Denn er ist bewachsen von Mikroben, von denen er zeit seines Lebens großzügig und ungefragt Kostproben an seine Mitmenschen verteilt – in der Familie, im Büro, in der WG …

Eigentlich sind es harmlose Bakterien, die im Hals leben. Doch geraten sie ins Blut, können sie schnell eine lebensbedrohliche Hirnhautentzündung auslösen. Im Süden Englands sind bei einem Ausbruch bereits zwei Menschen gestorben.

Das Geschlecht eines Kindes hängt ab vom Spermium des Vaters – mal trägt es ein X-, mal ein Y-Chromosom. Im Schnitt werden dann etwa so viele Jungs wie Mädchen geboren. Aber nicht bei allen Familien.

Wer in Armut aufwächst, hat schlechte Bildungs- und damit Lebenschancen – vor allem in Deutschland. Seit Jahrzehnten weist eine Studie nach der anderen auf diesen Missstand hin. Geändert hat das nichts. Ein Wutausbruch.

Klar, eineiige Zwillinge haben einen Vater und eine Mutter. Meist ist das auch bei zweieiigen so – aber offenbar gibt es mehr Ausnahmen, als bislang geschätzt wurde.
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