
Jüdische Studierende stoppten den rechtsextremen AfD-Politiker Hans-Thomas Tillschneider vor der Synagoge in Halle. Ron Dekel war einer von ihnen. Im Interview erklärt er, wie es dazu kam – und was folgte.

Seit vielen Jahren recherchiert Sebastian Leber zu Rechtsextremismus, Antisemitismus und den Konflikten, die unsere Gesellschaft prägen. Seine Reportagen führen ihn in Milieus und Bewegungen, in denen sich diese Konflikte entfalten. In seiner Kolumne „Auf dem Schirm“ versucht er zu verstehen, warum Menschen handeln, wie sie handeln – und warum wir so oft aneinander vorbeireden.

Jüdische Studierende stoppten den rechtsextremen AfD-Politiker Hans-Thomas Tillschneider vor der Synagoge in Halle. Ron Dekel war einer von ihnen. Im Interview erklärt er, wie es dazu kam – und was folgte.

Die AfD tritt immer selbstbewusster auf. Gleichzeitig verschieben sich in hohem Tempo die Grenzen des politisch Normalen. Zum Glück gibt es auch eine Beschleunigung in die andere Richtung.

Wer Antisemitismus bekämpfen will, muss aufhören, ihn kleinzureden. Der Ex-Chef der Linken macht dabei eine besonders schlechte Figur.

Mit einem simplen Trick übernehmen Betrüger fremde Instagram-Konten. Wie fühlt sich das an, wenn einem die Identität geklaut wird? Eine Betroffene erzählt, wie sie sich dagegen wehrte.

Die AfD-Fraktion in Berlin ist auf 29 Mitglieder angewachsen. Wer sind die Neuen? Und was verraten die vergangenen Wochen, was von ihnen und ihrem Umfeld zu erwarten ist?

Mit der AfD reden? Und dann mal schauen? Einige in der CDU werben dafür. Dabei wird sich niemand damit herausreden können, er habe nicht gewusst, wofür die Rechtsextremisten stehen.

Braucht es eine Arbeitsgruppe, um Material für ein mögliches AfD-Verbot zusammenzutragen? Der Bundesinnenminister beklagte schon vor 16 Monaten Erkenntnislücken. Dann geschah: nichts.

Drohungen durch Rechtsextreme ist Robert Fietzke gewohnt. Er leitet ein Jugendzentrum im Harz. Nun hat die AfD ein Rekordergebnis erzielt. Hier erzählt der Halberstädter, was der Wahlabend für ihn ändert.

In Sachsen-Anhalt kämpfen Demokraten für uns alle, sagt die Rechtsextremismus-Expertin Heike Kleffner. Doch ein AfD-Sieg bei der Landtagswahl könnte das grundlegend verändern.

Aus Sorge, missverstanden zu werden, bleibt mancher Widerspruch unausgesprochen. Dabei kommen wir doch nur weiter, wenn wir einander auch sagen können, wenn wir Dinge anders sehen.

Das kleine Zehdenick nördlich von Berlin hat mit René Stadtkewitz Brandenburgs ersten hauptamtlichen AfD‑Bürgermeister. Was sich nach 100 Tagen verändert hat.

Konservative lästern über Linke – und umgekehrt. Unser Autor fordert: Die Demokraten diesseits der Brandmauer sollten sich endlich zusammenreißen.

Im Verfahren gegen zwei mutmaßliche Helfer des iranischen Regimes möchte der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft als Nebenkläger auftreten. Dies wurde ihm verwehrt.

Künstliche Intelligenz wird immer menschlicher, seit Kurzem auch in ihrer Sprache. Das fasziniert unseren Autor – und macht ihm zugleich Angst. Was kommt als nächstes?

Nach der islamistischen Tat im Berliner Tiergarten geben sich AfD-Politiker solidarisch mit den Opfern. Wie kommt das in der queeren Community an?

Der muslimische Blogger und Jurist wirft den muslimischen Verbänden vor, über das Gewaltpotenzial ihrer Religion zu schweigen. Das schade auch gemäßigten Gläubigen.

Der Tatort im Tiergarten ist nach dem Anschlag auf den Berliner CSD zum Ort der Trauer geworden. Hier sprechen Menschen über Angst, Zusammenhalt und politische Konsequenzen.

Islamismus gehört kompromisslos bekämpft. Das geht aber nur, wenn die deutsche Mehrheitsgesellschaft demokratische Muslime endlich als das sieht, was sie sind: unsere Verbündeten.

Die AfD lebt von einer politischen Unschärfe: Sie verwischt bewusst die Grenze zwischen der Partei und ihren Wählern. Das hat Folgen.

Bei der Berlin-Wahl im September dürfte die AfD ihr Wahlergebnis von 2023 verdoppeln. Auf deren Landesliste findet man Politiker mit „Umvolkungsfantasien“ und Plänen zur Ausrottung des „Transgenderismus“.

Die Klimakrise war nie verschwunden. Unsere Aufmerksamkeit schon. Ändert dieses Hitzewochenende etwas daran – oder vergessen wir sie bald wieder?

Ein jüdischer Schüler wird wochenlang beleidigt und bedroht, kein Lehrer greift ein. Das sei mittlerweile ziemlich normal, sagen Experten – und warnen vor einer Verharmlosung.

Wir achten darauf, wofür wir unser Geld ausgeben. Aber wer oder was unsere Aufmerksamkeit bekommt, darüber führen die wenigsten Buch. Das hat Folgen.

Die rechte Szene glaubt an einen historischen Durchbruch. Diskutiert wird nicht mehr, ob das eigene Lager Wahlen gewinnt – sondern was danach geschehen soll.
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