
Der Kongo verfügt über jene Rohstoffe, die der Westen dringend benötigt. Das weckt Begehrlichkeiten. Doch China ist längst vor Ort – und schafft Fakten.

Der Kongo verfügt über jene Rohstoffe, die der Westen dringend benötigt. Das weckt Begehrlichkeiten. Doch China ist längst vor Ort – und schafft Fakten.

Afrika hat zwei Seiten. Auf der einen stehen Lebenslust, Witz und Kreativität, auf der anderen Fatalismus, Brutalität und Gleichgültigkeit. Ein bilanzierender Essay nach 25 Jahren Arbeit als Afrikakorrespondent.

Nachdem der Präsident Südafrikas von einem Korruptionsskandal zum nächsten gestolpert ist, könnte die Affäre um seine Finanzminister ihn vollends das Vertrauen der Regierungspartei ANC kosten

Es ist ein weltweiter Trend: Bezahlen mit dem Handy. Deutsche Kunden sind skeptisch, aber Afrikaner sind darauf angewiesen, um wirtschaftlich voranzukommen.

Europa sollte Entwicklungshilfe an eine realistische Bevölkerungspolitik afrikanischer Regierungen koppeln. Ein Kommentar unseres Afrika-Korrespondenten.

Nach Mandela hat der Niedergang Südafrikas begonnen. Jetzt geht sogar das Licht aus. Ein Kommentar aus einem ratlosen Land.

Die afrikanischen Wähler sind nicht mehr bereit, eine ewige Regierungszeit ihrer Präsidenten hinzunehmen. In vielen Verfassungen gibt es deshalb eine Beschränkung auf zwei Amtszeiten - und viele Präsidenten, die das im Nachhinein wieder ändern wollen.

In Orania, einem Örtchen mitten in Südafrika, sind die Buren ganz unter sich. Das ist nicht die einzige Erstaunlichkeit im Post-Apartheid-Staat.

Die Gründe für die jedes Jahr größeren Flüchtlingsströme liegen nicht in erster Linie in der antiquierten EU-Politik. Sie sind vielmehr Symptome einer Krankheit, die in den schlecht regierten Staaten Afrikas und Arabiens wurzelt. Ein Kommentar.

Für Zeitungen und Fernsehsender in Afrika sind die toten Flüchtlinge nicht das bestimmende Thema. Und auch die Webseiten interessieren sich mehr für die Pogrome am Kap.

Für Zeitungen und Fernsehsender in Afrika sind die toten Flüchtlinge nicht das bestimmende Thema. Und auch die Webseiten interessieren sich mehr für die Pogrome am Kap.
Mehr als tausend Menschen sind innerhalb weniger Tage im Mittelmeer ertrunken. Die Flüchtlinge riskieren ihr Leben, um nach Europa zu gelangen. Was können die EU-Staaten dagegen tun?

Die Ausländerfeindlichkeit am Kap eskaliert. Schwarze machen Jagd auf Einwanderer aus anderen afrikanischen Staaten. Mindestens fünf Menschen sterben.

Nigeria gedenkt der Entführung von mehr als 200 Mädchen vor einem Jahr. Dass sie noch immer nicht gefunden und befreit wurden, ist auch eine Bankrotterklärung der Regierung.

Kenia will das größte Flüchtlingslager der Welt schließen – aus Angst vor einem neuen Anschlag der islamistischen Shabaab-Terrormilizen, die sich angeblich darin verstecken. Wo die bis zu 400.000 Menschen aus dem Lager Dadaab bleiben sollen, ist ungewiss.

Der Oppositionsführer Muhammadu Buhari gewinnt die Präsidentenwahl gegen Goodluck Jonathan, der seinem Nachfolger gratulierte und seine Anhänger aufrief, den Wahlausgang friedlich zu akzeptieren.

Der Anschlag der Al-Schabaab-Milizen in der somalischen Hauptstadt Mogadischu mit 14 Toten trifft ein Land, in dem erstaunlich effektive afrikanische Friedenstruppen die Terrormilizen zuletzt immer erfolgreicher in die Schranken gewiesen haben.

Der westafrikanische Staat verfügt über riesige Ölvorkommen, doch die Wirtschaft liegt am Boden. Der gesunkene Ölpreis setzt den Staatshaushalt gewaltig unter Druck.

Wenige Tage vor der Präsidentenwahl in Nigeria hat Boko Haram erneut zugeschlagen. Die sunnitische Terrormiliz hat womöglich als Racheakt für jüngste Erfolge des Militärs wieder hunderte Frauen und Kinder entführt.

Vor 25 Jahren wurde Namibia unabhängig – und ist heute eines der stabilsten Länder des Kontinents Dazu tragen auch die 25.000 Deutschstämmigen bei, die einen Großteil des Mittelstands bilden.

Achtmal hätte der Mo-Ibrahim-Preis für gute Regierungsführung schon vergeben werden sollen. Nur drei Mal fanden sich Preisträger. Nun erhält Namibias Staatschef die Auszeichnung - und damit fünf Millionen Dollar.

Kenia, Südafrika und Namibia gelten als beliebte Urlaubsorte. Doch mit dem Tourismus geht es bergab Besucher fürchten Terror und Ebola – auch wenn beides für Ausländer keine ernsthafte Gefahr bedeutet.

Der Philanthrop Bill Gates ist sich sicher: In 15 Jahren könnte die Welt gerechter, die Menschheit gesünder sein. Wie realistisch sind seine Pläne?
Rooibos-Tee fehlt in Deutschland auf fast keiner Getränkekarte. Doch in Südafrika wird noch ein weiteres Spitzenprodukt produziert: mild, süß und gesund – Honigbusch-Tee. Ein Farmbesuch unseres Afrika-Korrespondenten.
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