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Weltpremiere für Komposition von Marian Lux: 25 Minuten Klangerlebnis: "Die Havel"
Sie ist Berlins mitreißendster Fluss. Nun hat der Komponist Marian Lux „Die Havel“ vertont. Ein Spaziergang am Ufer und ein Gespräch über Nixen, Slawen und eine Melodie, die fließt.
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Ein gutes Stück die Spree aufwärts hat Marian Lux zurückgelegt, um zu unserem Treffpunkt zu gelangen. Nicht auf dem Wasser, sondern per Auto, von seiner Wohnung in Prenzlauer Berg bis zu dem Punkt, wo der Berliner Stadtfluss in die Havel mündet. Wenige paar Schritte östlich der Spandauer Altstadt, am Lindenufer, vereinigen sich die Ströme, vor denkbar unspektakulärer Kulisse. Auf der gegenüberliegenden Seite stehen ruinöse Backsteinbauten, die einst industriell genutzt wurden, dahinter ragt der Betonkoloss der „Schuttmühle Berlin“ in den Himmel. Und direkt vor unseren Augen steht ein Bauzaun: Die letzte Lücke im Havel-Radwanderweg wird hier geschlossen. Wenn die Arbeiten beendet sind, wird man die gesamten 334 Kilometer am Ufer entlangfahren können, von der Quelle am Mühlensee bei Ankershagen in Mecklenburg-Vorpommern über die Bundesländer Brandenburg, Berlin und Sachsen-Anhalt bis zur Mündung der Havel in die Elbe bei Gnevsdorf.
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