Jubiläum "Hundert Jahre Groß-Berlin": Als die Harfenjule von der Liebe sang
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Enst stadtbekannt in Schöneberg: Die Harfenjule Louise Nordmann (1829-1911).

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Jubiläum "Hundert Jahre Groß-Berlin": Als die Harfenjule von der Liebe sang

Das 1920 geschaffene Groß-Berlin vereinte einen wilden Mix unterschiedlichster Orte. Ein neues Buch erinnert an deren spannende Geschichten

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Jeder kannte sie. Die „Harfenjule“ gehörte einst zu Schöneberg wie die Hochbahn am Bülowbogen oder das KaDeWe – obwohl sie eine ärmliche Erscheinung war: Tag für Tag zog die fast blinde Frau mit ihrer geflickten Harfe und ihrem Strohhut durch die Straßen und sang für ein paar Pfennige mit wohlklingender Stimme von Liebe und Frohsinn. Mit ihr selbst meinte es das Schicksal nicht gut: Ihren Mann und ihre zwei Kinder hatte 1870 die Schwindsucht geholt. Allein lebte sie seither in einer Kellerwohnung, bis sie 1911 starb.

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