Bedrohte Atelierhäuser in Berlin: Atelier ade
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In den Gerichtshöfen in Wedding sind Künstler um ihren Verbleib besorgt. Hier das Atelier von Birgit Bayer Weiland.

© Thilo Rückeis

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Bedrohte Atelierhäuser in Berlin: Atelier ade

Berlin sei der wichtigste Ort in der Welt, an dem neue Kunst entsteht, heißt es. Doch der Platz dafür wird immer knapper. Atelierhäuser und Werkstatt-Etagen werden verdrängt, um Wohnraum Platz zu machen. Dabei gibt es Ideen, beides miteinander zu verbinden.

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Wo Künstler arbeiten, wird für gewöhnlich nicht aufgeräumt. Ateliers sind Werkstätten, dazu da, Werke entstehen zu lassen, die sich sehen lassen können. Alles andere ist egal. Aber nicht an diesem Nachmittag im Atelierhaus Prenzlauer Promenade. Hier werden noch unfertige Kunstwerke an die Seite geschoben, Stühle angeschleppt, auch solche mit bunten Farbklecksen. Ein Künstler raunt seinem Kollegen zu, dass er sich doch bitte selbst darauf setzen möge und nicht einer der Gäste. Die Kleckse sind zwar eingetrocknet, aber wenn es doch nicht sein muss! Jemand hat Butterkekse und Kuchen auf den Tisch gestellt.

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