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Haftanstalt Tegel: Das weggeschlossene Problem
Wie steht es um die Tegeler Haftanstalt? Die Gefangenen spüren zwar erste Verbesserungen, dennoch wollen viele wegen menschenunwürdiger Zustände entschädigt werden.
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Trotz massiver Kritik am Zustand der Justizvollzugsanstalt Tegel empfinden viele Gefangene die Haft im finanziell klammen Berlin weniger schlimm als etwa im besser ausgestatteten Bayern. „Zusammen kochen oder nach draußen telefonieren gibt es dort oft nicht“, sagen Häftlinge aus Tegel, die auch in anderen Bundesländern einsaßen. Wie berichtet, klagen viele Ex-Gefangene aus Tegel wegen 5,25-Quadratmeter-Zellen oder doppelt belegten Räumen auf Entschädigung wegen der Zustände. „Schön ist es in Tegel nicht, vor allem nicht die Häuser I, II und III“, sagen Häftlinge. „Aber besser als Acht-Mann-Zellen in Bayern.“ Auch in anderen Bundesländern bleiben Gefangenen oft nur sechs Quadratmeter. Anwälte berichten von „abenteuerlichen Anstrengungen“ ihrer Mandanten, um in der Hauptstadt inhaftiert zu werden.
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