Der falsche Kampf fürs Klima: Die Bundesregierung darf sich durch einen Hungerstreik nicht erpressen lassen
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Der Hungerstreik zweier Klimaaktivisten im Berliner Regierungsviertel spitzt sich zu. Er sei bereit, seinen Hungerstreik bis zum Aeussersten zu eskalieren, sollte Bundeskanzler Olaf Scholz SPD nicht auf ihre Forderungen eingehen, sagte der Ingenieur Wolfgang Metzeler-Kick am Freitag auf einer Pressekonferenz in Berlin. Der 49-Jaehrige verlangt gemeinsam mit dem 57-jaehrigen Richard Cluse, einem Ingenieur aus Potsdam, vom Kanzler eine Regierungserklaerung, in der er die Klimakatastrophe als existentielle Menschheitskrise anerkennt und die Notwendigkeit eines radikalen Umsteuerns in der Klimapolitik einraeumt. Im Foto: Nach der Pressekonferenz ging der Ingenieur Wolfgang Metzeler-Kick mit Unterstuetzern und Unterstuetzerinnen durch das Regi Copyright: epd-bild/ChristianxDitsch D24D0405HungerstreikKlima111140

© imago/epd/imago/Christian Ditsch

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Der falsche Kampf fürs Klima: Die Bundesregierung darf sich durch einen Hungerstreik nicht erpressen lassen

In Berlin wollen Menschen für mehr Klimaschutz „bis zum Äußersten“ gehen. Doch der Staat darf nicht erpressbar werden. Und Verzweiflungstaten helfen niemandem. Ein Kommentar.

Robert Ide
Ein Kommentar von Robert Ide

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Zehntausende von Schülerinnen und Schülern freitags auf den Straßen für ein besseres Klima und für ihre Zukunft auf unserer Erde – wie bewegt waren wir davon. Ein paar Menschen, die sich auf Kreuzungen festklebten oder das Brandenburger Tor verschandelten – was haben wir uns darüber aufgeregt! Zwei Menschen im Regierungsviertel, die nun hungern für das gleiche Anliegen, und von denen einer ankündigt, notfalls „bis zum Äußersten zu gehen“ – haben wir das überhaupt schon richtig mitbekommen?

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