Leben und Sterben eines Tierpflegers: Der Fluch des Fingertiers
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Experte für Lemuren. Mario Perschke blühte in der Gemeinschaft von Tieren wie diesem Mohrenmaki auf. Menschen kommandierte er herum.

© Ronald Richter

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Leben und Sterben eines Tierpflegers: Der Fluch des Fingertiers

Es war eine Sensation, als der Berliner Zoo vor zehn Jahren ein seltenes Fingertier erhielt. Beschafft hatte es einer, der hier als Tierpfleger vielen zu unbequem war. Mario Perschke, der auszog, bedrohte Tiere zu retten, und sich dabei verlor.

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Mario Perschke schaut auf Berlin, das immer näher kommt. Wie eine glänzende Pfütze liegt der Müggelsee unter ihm, dahinter taucht der Fernsehturm auf, kaum größer als ein Nagel, der aus einem Brett ragt. Ein paar Reihen vor ihm sitzen Bundespräsident Horst Köhler und sein madagassischer Amtskollege Marc Ravalomanana. Im Gepäck haben sie eine zoologische Kostbarkeit, ein Aye-Aye, das sagenumwobene Fingertier.

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