Mehr Pflegepersonal vereinbart: Der Streik an der Charité wird ausgesetzt
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Ab Freitag könnten die Gänge in der Berliner Charité wieder voller werden.

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Mehr Pflegepersonal vereinbart: Der Streik an der Charité wird ausgesetzt

Der Streik an der Charité wird beendet - die Universitätsklinik kann ab Freitag die Betten belegen. Für die Pflegekräfte ist es ein Erfolg: Es soll mehr Personal geben. Nächstes Problem: Woher soll es kommen?

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Die Streikenden an der Charité haben noch mal einen Schritt nach vorn gemacht – in zweifacher Hinsicht: Zunächst lud Verdi fünf Patienten der Universitätsklinik zu einer Pressekonferenz ein. Die Gewerkschaft wollte so zeigen, dass sich gerade chronisch Kranke mit den streikenden Pflegekräften solidarisieren. Ebenfalls am Mittwoch haben sich die Verdi-Verhandler und der Charité-Vorstand auf ein Eckpunktepapier geeinigt, das „eine Verbesserung der Personalausstattung“ vorsieht – der Streik wird deshalb ab Freitag ausgesetzt. Dem Papier zufolge soll etwa eine Schwester auf der Intensivstation nur noch zwei statt im Schnitt vier Patienten betreuen müssen.
Seit zehn Tagen befinden sich durchgehend hunderte Charité-Beschäftigte im Ausstand – sie fordern mehr Pflegekräfte an den Krankenbetten. Und während es sogar Solidaritätsadressen aus Kliniken in den USA gegeben hat, haben sich nun auch Berliner Patienten mit den Streikenden solidarisch erklärt.

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