1200 Berliner sind hundert oder älter: Die Ruhe nach dem Sturm
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1200 Berliner sind hundert oder älter: Die Ruhe nach dem Sturm

Hat man mit hundert noch Träume? Elfriede Brüning und Ernst G. sind zwei kleine evolutionäre Wunder. Seit dem Mauerfall hat sich die Zahl der über Hundertjährigen in Berlin versechsfacht. Die Uralten blicken auf ein Jahrhundert zurück, das zu überleben eine eigene Kunst war.

Von Maris Hubschmid

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Sie ist fast schon an der Reihe, als der Mann umfällt. Das Gesicht: schmerzverzerrt. Vor dem Mund: Schaum. Seine Glieder zucken. „Armer Kerl“, hört sie jemanden sagen. Sie dreht sich um und läuft weg, nichts wie raus aus dem Fleischerladen, nur nach Hause, wo die Mutter schimpft, weil sie ohne das Knochenfleisch nach Hause kommt – auch das weiß sie noch. Sie war acht, und es war das vierte Jahr des Krieges. Des Ersten Weltkriegs.

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