Zur Verrohung der politischen Sprache: Die Verflachung des Denkens kann gefährlich werden
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"Keine Sorge, es wurde ordentlich durchgewischt." Andrea Nahles, Fraktionsvorsitzende der SPD und SPD-Parteivorsitzende, spricht beim Europakonvent der SPD zur Europawahl zu den Teilnehmern.

© Kay Nietfeld/dpa

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Zur Verrohung der politischen Sprache: Die Verflachung des Denkens kann gefährlich werden

Niete, Dreck, Einsperren. Der Ton der Politik wird immer gröber. Warum das gefährlich ist. Ein Kommentar.

Stephan-Andreas Casdorff
Ein Kommentar von Stephan-Andreas Casdorff

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Es gibt doch dieses wohlklingende Wort von der Debattenkultur. Dabei geht es also mindestens zu einem Teil um Kultur, um das urbar Machen im Wortsinn. Derzeit wird aber oft der Unkultur der Boden bereitet: einer Verrohung der Sitten, einer Verflachung des Denkens. Das kann noch gefährlich werden.

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