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Schlösser und Gärten in Brandenburg und Berlin: Finanzierung für Schlösserstiftung beschlossen
Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten wird vom Bund und den Ländern Brandenburg und Berlin finanziert. Diese haben sich auf eine Finanzierung für die kommenden Jahre geeinigt.
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Die Finanzierung der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) für die kommenden Jahre steht. Von 2027 bis 2030 erhält die Stiftung jährlich mindestens 54,55 Millionen Euro, wie die Staatskanzlei Brandenburg mitteilte. Das Land Brandenburg übernimmt demnach rund 19,58 Millionen Euro pro Jahr und erhöht damit die Zahlungen um rund 2,5 Millionen Euro. Das Land Berlin übernimmt etwa 12,41 Millionen Euro und der Bund 22,56 Millionen Euro für die Finanzierung der Schlösserstiftung. Das neue Finanzierungsabkommen soll zum 1. Januar 2027 in Kraft treten.
Zu den Schlössern und Gärten gehören unter anderem in Potsdam das Schloss und Park Sanssouci, der Neue Garten sowie das Schloss und Park Babelsberg. Im Land Brandenburg gehören mehrere Schlossparkanlagen wie in Oranienburg und Rheinsberg zum Stiftungsgelände. Auch Berlin verfügt über Liegenschaften wie das Schloss und Park Charlottenburg, Parkanlagen mit Schloss in Glienicke oder die Pfaueninsel. Ein Großteil der Liegenschaften ist seit 1990 Unesco-Welterbe.
Im August hatte die Stiftung mitgeteilt, dass sie die Eintrittspreise für das Schloss Sanssouci und andere historische Gebäude aufgrund allgemeiner Preissteigerungen moderat anpasse. Der Zugang zum Park Sanssouci soll kostenlos bleiben, auch weil das Land neben den Stiftungszahlungen jährlich rund 800.000 Euro zur Beseitigung des Parkpflegedefizits bereitstellt. Weitere Mittel in Höhe von 400 Millionen Euro bis 2030 erhält die Schlösserstiftung über das Sonderinvestitionsprogramm II der drei Partner – damit werden insbesondere dringend notwendige Restaurierungen und Sanierungen der Schlossanlagen finanziert.
Kulturministerin Manja Schüle (SPD) begrüßte die Entscheidung des Kabinetts. Die preußischen Schlösser und Gärten hätten in den vergangenen Jahren gelitten, unter dem Klimawandel ebenso wie unter einer intensiver gewordenen Freizeitnutzung, so Schüle. „Auch deshalb haben wir als Land unsere Förderung immer wieder außerplanmäßig erhöht“, so die Kulturministerin. (dpa/KG)
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