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Nachruf auf Andrew Walde (1960-2020): Er wollte halt ein Zeichen setzen
Er organisierte, demonstrierte und konferierte. Nur mal entspannen, das Leben und die Sonne genießen, das gab es kaum.
Von Karl Grünberg
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Andrew hatte genug. Er steckte sich eine dieser kleinen Fußball-Deutschlandfahnen an die rechte Tür seines Autos und eine kleine Israelfahne an die linke. Dann fuhr er los. Groß Gedanken hatte er sich nicht gemacht. Er wollte halt ein Zeichen setzen, weil es in letzter Zeit so viele antisemitische Vorfälle gegeben hatte. Seine Solidarität zeigen, wie sich das gehört.
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