Beziehungen in Berlin: Gemeinsam einsam
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Zufall statt Suche. Matze (links) sagt, er sperre sich nicht gegen die Liebe. Er will aber auch nichts in sein Leben pressen, was da nicht hineingehört. Die Frau rechts im Bild hat er nicht angesprochen.

© Maximilian Zeitler

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Beziehungen in Berlin: Gemeinsam einsam

Sie sind Mitte 20, klug und schön. Trotzdem bleiben sie alleine, freiwillig oder aus Überforderung. Lieben in Berlin – ein Krisenreport.

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Baris, 24, hat ein Profilfoto, auf dem er seinen Hund küsst. „Nee“, sagt Hannah und wischt das Bild auf ihrem Smartphone nach links weg, abgelehnt. Mustafa, 24, gestutzter Bart, gezupfte Augenbrauen. Unsexy. Wisch nach links. Hannah seufzt, legt das Smartphone zur Seite. Mit einer Freundin sitzt sie in einem Sushi-Restaurant in Mitte, Hannah trägt weiße Bluse, graue Hose, roten Lippenstift. Ihr Tag war gut, die 26-Jährige arbeitet in der Medienbranche, heute hat sie einen wichtigen Kontakt geknüpft. Jetzt ist Feierabend. Hannah nippt am Wein, zückt dann wieder das Telefon und beugt sich mit ihrer Freundin über die Dating-App. Berliner Männer gucken, Zeitvertreib. Kevin, 24, trägt drei Sonnenbrillen übereinander. „Wenn man schon Kevin heißt.“ Wisch nach links. Rafa, 25, ist mit einer Frau zu sehen. Wisch nach links, der ist ja schon versorgt. Ablehnung im Sekundentakt.

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