Gentrifizierung in Berlin: Hip, hipper, Neukölln
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Protest an der Wand. An vielen Stellen im Bezirk findet man Indizien des Wandels.

© Kitty Kleist-Heinrich

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Gentrifizierung in Berlin: Hip, hipper, Neukölln

Eine der ersten alten Szenekneipen in der Neuköllner Weserstraße schließt, der Mietvertrag wird nicht verlängert. An vielen Stellen im Bezirk steigen die Mieten rasant. Entsteht hier ein neues Prenzlauer Berg?

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Ein gutes Jahr hat das „Freie Neukölln“ in der Weserstraße noch. Ende 2014 schließt das Lokal, der Mietvertrag wird nicht verlängert, und Kneipier Matthias Merkle will nicht nach einem neuen Standort suchen. „Das ist nicht mehr mein Berlin“, erklärt er. 2006 hatte er mit dem „Freien Neukölln“ eines der ersten Lokale in der Weserstraße für ein junges, alternatives Publikum eröffnet. Heute sagt er: „Ich habe mitgekriegt, was in Mitte und Prenzlauer Berg passiert. Aber ich habe das hier in Neukölln nicht für möglich gehalten.“ Ist das Ende seiner Kneipe der Anfang vom Ende des Bezirks, wie wir ihn kennen? Ein Zeichen für die Gentrifizierung? Und was heißt das eigentlich genau?

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