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Jugendstrafrecht: Innensenator Körting klagt die Richter an
Für Jugendgewalt seien "Allesversteher und -verzeiher“ mitverantwortlich, die Opfer seien diesen Richtern "scheißegal“, sagte der Berliner Innensentor Ehrhart Körting. Justizsenatorin Gisela von der Aue ist empört.
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Innensenator Ehrhart Körting (SPD) hat in der Diskussion um jugendliche Serientäter die Justiz scharf kritisiert. Dem Nachrichtenmagazin „Focus“ sagte er, dass für die Gewaltmisere bei Migranten auch „Allesversteher und -verzeiher“ unter den Richtern mitverantwortlich seien. Diesen gehe es nur um die Psyche der Täter, die Psyche der Opfer sei „etlichen Richtern scheißegal“. Außerdem seien laut Gesetz auch 18-jährige Straftäter nur im Ausnahmefall als Jugendliche zu verurteilen, aber einige Richter hätten die Ausnahme zur Regel erhoben, beklagte Körting: „Sie und vor allem die Gutachter behandeln beinahe jeden 18- bis 21-Jährigen, als ob er Klein-Doofi wäre.“
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