Berliner Moses-Mendelssohn-Preis: Jérôme Boateng ausgezeichnet für Toleranz
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Jérôme Boateng hat bereits einen WM-Titel und bekommt nun auch den Moses-Mendels-Mendelssohn Preis für sein soziales Engagement.

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Berliner Moses-Mendelssohn-Preis: Jérôme Boateng ausgezeichnet für Toleranz

In Berlin werden drei Mendelssohn-Ehrungen an einem Tag verliehen. Auch Fußballstar Jérôme Boateng steht demnach in der Tradition des Berliner Philosophen.

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Jérôme Boateng hat als Sportler schon alles erreicht: Geprägt auf Berliner Sportplätzen ist er seit Jahren erfolgreich mit dem FC Bayern München, 2014 dann der WM-Titel, jetzt Fußballer des Jahres. Nun ist eine ganz andere Ehrung hinzugekommen – der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) hat Boateng am Dienstag im Festsaal des Roten Rathauses mit dem „Moses-Mendelssohn-Preis des Landes Berlin“ ausgezeichnet. Der namensgebende Philosoph war zu seinen Lebzeiten im 18. Jahrhundert weniger für herausragendes Abschneiden in Leibesübungen bekannt. Als Vertreter der Aufklärung ist er bis heute vielmehr Symbolfigur für Toleranz gegenüber Andersdenkenden, zwischen Völkern und Religionen.

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