Berlin: Justiz kann auch ganz nett sein
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Mit Kindern kann er auch. Schließlich hat er vier davon zu Hause. Aber auch sonst kommen mit Justizsenator Thomas Heilmann (CDU) bisher alle klar. Er ist nett, kommunikativ, ein heller Kopf und schnell. Abzuwarten bleibt, ob seine Verwaltung mitzieht. Foto: dpa/Schlesinger

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Berlin: Justiz kann auch ganz nett sein

Senator Thomas Heilmann verwirrt die Opposition, denn er bietet ihr wenig Anlass für böse Worte.

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Er kann mit allen. Thomas Heilmann, Senator für Justiz und Verbraucherschutz, kommt sogar bei der Opposition gut an. Wer sich dieser Tage danach erkundigt, wie der CDU-Mann im Polit-Alltag funktioniert, bekommt nichts Böses zu hören. Heilmann sei ein Pragmatiker, er pflege einen unbürokratischen Stil, er sei offen für Vorschläge des politischen Gegners. So reden auch Abgeordnete wie der grüne Rechtspolitiker Dirk Behrendt, der für CDU-Leute sonst nur Spott oder bissige Bemerkungen übrig hat. Zu Heilmanns jüngstem politisch-kommunikativem Vorstoß, dem „Bello-Dialog“ über ein neues Hundegesetz, sagt Behrendt, da lache sein Basisdemokraten-Herz. Und Simon Kowalewski, Verbraucherschützer der Piraten-Fraktion, sagt dazu, er könne es nur begrüßen, „wenn die CDU merkt, dass es gut ist, mit den Bürgern zu reden“. Der Kommunikator Heilmann mit seiner Vergangenheit als Manager eines erfolgreichen Werbeunternehmens hat, so scheint es, schon jetzt mit nachhaltigem Erfolg um Sympathien der Opposition geworben.

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