Friedrichstraße: Kunstwerk empört Anwohner
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Anders als die Initiatoren lehnen viele Anwohner und Gewerbetreibende die Installation ab. Die Besitzer von "Winters Hotel" haben kurzerhand ein Werbeplakat aufgehängt. "Damit wir trotz Mauer sichtbar bleiben."

© dapd

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Friedrichstraße: Kunstwerk empört Anwohner

Mit einer Mauer wollten die Macher der Biennale auf die soziale Spaltung der Stadt aufmerksam machen. Doch was gut gemeint war, hat sich zum Streitpunkt unter ansässigen Händlern und Anwohnern entwickelt.

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Der Stein des Anstoßes ist zwölf Meter lang, fünf Meter hoch und auch sonst ziemlich auffällig: Eine als „Peace Wall“ bezeichnete Mauer ist als Kunstwerk quer über die Friedrichstraße errichtet worden. Rund 150 Meter südlich vom Checkpoint Charlie, an dem bekanntlich schon mal eine Mauer entlangführte. „Geschmacklos!“, nennt eine Anwohnerin die neu errichtete Mauer. Ihre Begleiterin findet, das „hier ist der falsche Platz. So etwas hierhin zu stellen, zeugt von fehlendem politischen Bewusstsein“. Tatsächlich ist die Mauer Teil der 7. Berliner Biennale, die sich durchaus als politische Plattform begreift. Das aus schwarzen Spanplatten und Wellblech zusammengeschraubte Kunstwerk hat die mazedonische Künstlerin Nada Prlja am 2. Mai errichten lassen.

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