Nach Anschlägen auf das Berliner Stromnetz: Senat stellt Maßnahmen zum Schutz kritischer Infrastruktur vor
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Nach einem Anschlag auf einen Strommast in Berlin kam es im September 2025 zu einem großflächigen Stromausfall im Berliner Südosten. (Archivbild)

© Michael Ukas/dpa

Nach Anschlägen auf das Berliner Stromnetz: Senat stellt Maßnahmen zum Schutz kritischer Infrastruktur vor

Im September 2025 führte ein Anschlag auf einen Strommast im Berliner Südosten zu einem großflächigen Stromausfall. Um die betroffene Anlage hat sich nun einiges getan.

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Der Berliner Senat stellt am Mittwoch (9.00 Uhr) Maßnahmen zum Schutz von sogenannter kritischer Infrastruktur vor. Informieren wird Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) darüber am Ort des Anschlags auf das Berliner Stromnetz im September 2025 in Adlershof. Der Anschlag hatte einen großflächigen Stromausfall im Berliner Südosten zur Folge.

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Inzwischen sei die Sicherheit rund um den betroffenen Strommast erneuert worden, teilte die Senatsverwaltung mit. Demnach wurde ein neuer Sicherheitszaun mit einem erhöhten Schutzstandard um die Anlage herum aufgestellt. Dies sei ein Beispiel für den besseren Schutz der Infrastruktur. 

Am 9. September 2025 hatte ein nächtliches Feuer Starkstromkabel im Südosten Berlins weitgehend zerstört. In einem Bekennerschreiben im Internet war von einem Angriff auf den Technologiepark Adlershof und die dortigen Firmen und Forschungseinrichtungen aus den Bereichen IT, Robotik, Bio- und Nanotechnologie, Raumfahrt sowie Sicherheits- und Rüstungsindustrie die Rede. Betroffen waren zeitweise rund 50.000 Privathaushalte und rund 2.000 Gewerbebetriebe.

Im Januar gab es dann erneut einen Anschlag auf das Berliner Stromnetz mit deutlich größeren Folgen. Betroffen war eine Kabelbrücke am Teltowkanal in Lichterfelde im Südwesten. Zehntausende Haushalte waren bei winterlichen Temperaturen über Tage ohne Strom. Der Anschlag hatte laut Netzbetreiber den längsten Stromausfall der Berliner Nachkriegszeit zur Folge. (dpa)

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