Debatte um Schulschwänzer in Berlin: Notfalls das Kindergeld kürzen
zum Hauptinhalt
Den Unterricht zu schwänzen, finden Pennäler nicht so schlimm. Ihre Eltern oft auch nicht.

© Jens Kalaene/dpa

Tagesspiegel Plus

Debatte um Schulschwänzer in Berlin: Notfalls das Kindergeld kürzen

Berliner Schüler schwänzen oft den Unterricht. Politiker von CDU, AfD und SPD würden deshalb den Eltern Sozialleistungen kürzen. Die Bildungsverwaltung hält ein Maßnahmenpaket für ausreichend.

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

Nach Bekanntwerden der neuen Schulschwänzer-Statistik fordern Politiker von SPD, CDU und AfD ein konsequenteres Vorgehen gegen säumige Schüler und deren Eltern. „In letzter Konsequenz muss man auch über die Kürzung sozialer Leistungen nachdenken“, sagte die Schulstadträtin von Treptow-Köpenick, Cornelia Flader (CDU). Die Schulpflicht müsse durchgesetzt werden, „notfalls auch mit polizeilichen Mitteln und der Kürzung oder Streichung von Sozialleistungen, wie dem Kindergeld“, erklärte der bildungspolitische Sprecher der AfD, Franz Kerker.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })