Segregation an Berliner Grundschulen: Kreuzberger Schule kämpft für Vielfalt
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Lasst uns eine Oper spielen! Mayako Kubo mit den Kreuzberger Schülern.

© Kai-Uwe Heinrich

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Segregation an Berliner Grundschulen: Kreuzberger Schule kämpft für Vielfalt

Zwischen Nachbarschulen gibt es oft mehr Konkurrenz als Kontakt. Die Jens-Nydahl-Grundschule in Kreuzberg will das ändern und bringt Schüler aus unterschiedlichen Familien und Bildungswelten zusammen.

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Die beiden Schulen liegen in Kreuzberger Nachbarschaft, nur ein Mal über den Landwehrkanal. Doch bei einer der ersten Proben Mitte Mai sitzen die Schüler noch ziemlich getrennt: links die 123b der Jens-Nydahl-Grundschule auf der Bühne ihrer Mehrzweckhalle, rechts der Besuch: die a6 von der Bürgermeister-Herz-Grundschule. Getuschelt wird jeweils untereinander, nur Lieder und Rhythmen wandern von einer Seite zur anderen. „Ja, ich kenne die andere Klasse“, sagt die neunjährige Sabrien aus der 123b trotzdem fest überzeugt im Anschluss an die Probe und beginnt aufzuzählen: „Alina, Anton, Ibo, Jasper, ...“. Die Namen sind der Text eines Liedes, das sie gemeinsam gesungen haben.

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