Gymnasium oder Sekundarschule: Welche Schule ist die richtige?
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Das Angebot an weiterführenden Schulen ist groß. Bei Profilklassen mit mathematisch-naturwissenschaftlichem Schwerpunkt verbringen Schüler mehr Unterrichtszeit im Labor.

© Kitty Kleist-Heinrich

Tagesspiegel Plus

Gymnasium oder Sekundarschule: Welche Schule ist die richtige?

Am Mittwoch beginnen die Anmeldungen für die siebten Klassen. Eltern sollten bei der Wahl der weiterführenden Schule die Begabungen des Kindes einschätzen – und die richtige Strategie wählen.

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Wie soll es nach der Grundschulzeit weitergehen? Soll das Kind auf ein Gymnasium oder auf eine Sekundarschule wechseln? Und welche Schule ist die richtige? Vor diesen Fragen stehen jetzt rund 24.500 Sechstklässler und ihre Eltern, denn am Mittwoch beginnt die Anmeldefrist für die Oberschulen. Eine der künftigen Siebtklässlerinnen ist die zwölfjährige Olivia. Sie möchte auf die Sophie-Scholl-Schule in Schöneberg gehen. „Für uns war die Entscheidung nicht so schwer, weil Olivia gesagt hat, was sie wollte und auch von ihren Neigungen her klar war, welches Profil zu ihr passt“, sagt ihre Mutter Martina Reuter. Olivia malt und zeichnet gern und näht bereits seit vier Jahren an ihrer eigenen Nähmaschine Kleider. Als sie beim Tag der offenen Tür in der Sophie-Scholl-Schule die Werkstätten für den Schwerpunkt „Wirtschaft, Arbeit, Technik“ gesehen haben, waren Mutter und Tochter begeistert. Ob Olivia den Platz an der beliebten Schule allerdings auch bekommt, entscheidet sich erst nach einem Aufnahmegespräch, bei dem sie ihre Eignung für die Profilklasse unter Beweis stellen muss.

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