Kritik an Volksentscheiden: Senator Geisel will neue Formen der Bürgerbeteiligung
zum Hauptinhalt
Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel (SPD) stellt ein Bauprojekt vor. Bei sowas sollen zukünftig mehr Berliner mitreden können.

© Paul Zinken/dpa

Tagesspiegel Plus

Kritik an Volksentscheiden: Senator Geisel will neue Formen der Bürgerbeteiligung

Volksbegehren schließen manche Bevölkerungsgruppen aus, kritisiert Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel. Er will die Digitalisierung nutzen, um mehr Berliner einzubinden.

Von Ulrich Zawatka-Gerlach

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel (SPD) will die Bürgerbeteiligung in Berlin ausbauen und reformieren. In einem Papier, das er mit einigen Parteifreunden erarbeitet hat, äußert sich der Senator kritisch über Volksbegehren und -entscheide. „Plebiszite bieten kaum eine Möglichkeit zur Integration vielfältiger Einzelinteressen.“ Darum seien sie allein auch kein Garant für einen fairen Interessenausgleich. Die SPD wolle das Gemeinwohl stärker in den Vordergrund stellen und jenen Bevölkerungsgruppen Gehör verschaffen, „die weniger gut in der Lage sind, ihre Interessen zu vertreten“.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })