THEKEN Tanz: Triobar
Der Anblick verwirrt. „Zu vermieten“ prangt an der hohen Außenscheibe, und darüber steht in kleineren Buchstaben „keine Bar“.
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Der Anblick verwirrt. „Zu vermieten“ prangt an der hohen Außenscheibe, und darüber steht in kleineren Buchstaben „keine Bar“. Doch die Tür ist offen. Wie jetzt? Sind schon die Möbelpacker in das kleine Lokal eingerückt? Trinken Keeper und Servierdamen schnell noch die Reste, bevor ein gänzlich unalkoholisches Business hier einzieht? Etwas irritiert tappten drinking man und compañera an einem Sonntagabend durch den Eingang. Und landeten in einer Art Voodoo-Höhle. Afrikanische Masken an den Wänden, Barhocker mit Leopardenimitat, Bastmatten an den Tresen. Doch die Erscheinung des Keepers erinnerte an einen Bierfan im eigenen Garten: Blaues Heineken-Poloshirt, kurze Cargohose, nackte Beine. Und hier soll der Trinktempel Berlins ansässig sein? Die Triobar genießt ja einen mythischen Ruf. Und nennt sich selbst „Institut für angewandte Barkultur“.
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