
Die Berliner SPD ist nach dem Wahldebakel zerstritten: Rot-Grün-Rot, Opposition oder Kenia? Landesparteichef Steffen Krach zögert. Und die Partei weiß offenbar selbst nicht, was sie will.

© Thilo Rückeis
Seit 1995 ist Raed Saleh Mitglied der Sozialdemokraten. Heute ist er Fraktionsvorsitzender der SPD im Berliner Abgeordnetenhaus. Aktuelle Beiträge zum Berliner Politiker Raed Saleh lesen Sie hier.

Die Berliner SPD ist nach dem Wahldebakel zerstritten: Rot-Grün-Rot, Opposition oder Kenia? Landesparteichef Steffen Krach zögert. Und die Partei weiß offenbar selbst nicht, was sie will.

Durch eine Nachzählung in Spandau ziehen fünf Politiker doch nicht ins Parlament ein. Die Koalitionsbildung könnte dadurch schwieriger werden – doch Berlin spart richtig Geld. Der Checkpoint am Morgen.

15 Jahre führte Raed Saleh die Berliner SPD-Fraktion an. Diese Ära endete an diesem Mittwoch. Bei allen politischen Erfolgen hat Saleh in seiner Partei stets polarisiert.

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Die SPD-Fraktion steht vor einem großen Umbruch, nachdem Raed Saleh sein Aus als Fraktionschef verkündet hat. Landeschef Steffen Krach soll ihm nachfolgen – aber nicht allein.

Thomas Wulfes ist die Überraschung im Berliner Westen: Er gewann als erster Linker einen Wahlkreis in Spandau. Wer ist der Mann? Und wie kam es zum Erfolg?

Nach 15 Jahren zieht sich Saleh aus der ersten Reihe der Berliner SPD zurück. Die Entscheidung kam für viele überraschend. Doch erste Anzeichen gab es schon vorher.

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Für viele gilt er als der einflussreichste Berliner Sozialdemokrat. Seit 2011 führt Raed Saleh die SPD-Fraktion. Nun zieht er sich zurück. Wer ihm nachfolgt, ist noch offen.

Die SPD ringt um den Umgang mit ihrem schlechten Wahlergebnis. Zwei Kreisverbände fordern einen inhaltlichen Neuanfang. Im Fokus: der langjährige Fraktionsvorsitzende.

Am Tag nach der Wahl bezeichnen Mitglieder die SPD als „orientierungslos“ und „unsortiert“. Wie es weitergeht – auch für Steffen Krach und Raed Saleh –, ist offen. Erste Machtkämpfe deuten sich an.

In Berlin-Spandau behält die CDU die Oberhand. Doch die AfD schließt deutlich auf – und darf zwei Stadträte stellen. Überraschend ist das Abschneiden der Linken. Hier lesen Sie die große Analyse.

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Spät am Abend bleibt es spannend für Berlins Spitzenpolitiker. Wem ist Direktmandat fürs Abgeordnetenhaus sicher – und wer geht leer aus? Ein Überblick.

Nach dem Wahl-Desaster in der SPD stellt sich die Frage, wie sich Langzeit-Fraktionschef Raed Saleh und der abgestrafte Spitzenkandidat Krach nun miteinander arrangieren.

Rund 150 Leserinnen und Leser erlebten den Wahlabend beim Tagesspiegel. Politiker und wichtige gesellschaftliche Köpfe ordneten das Ergebnis ein. Ein Ex-Regierender teilte aus.

Kurz vor der Berliner Abgeordnetenhauswahl ermittelt die Staatsanwaltschaft Hannover gegen den SPD‑Spitzenkandidaten. Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey sichert ihm volle Solidarität der Partei zu.

Über eine Million Berlinerinnen und Berliner wohnen in Milieuschutzgebieten. Was dort erlaubt ist und was nicht, geht jedoch oft durcheinander. Antworten auf die sechs wichtigsten Fragen.

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Tränen, Wut und klare Ansagen: Die queere Community fordert nach dem islamistischen Anschlag im Berliner Tiergarten mehr Schutz und macht gleichzeitig deutlich: Der Hass soll nicht siegen.

Profitieren Konzerne von Krisen, während Verbraucher leiden? Warum SPD-Mann Saleh eine Übergewinnsteuer fordert und den CDU-Spitzenkandidaten Evers ins Visier nimmt.

Er ist in Spandau aufgewachsen, kennt Nöte und Nachbarn und will seinen Wahlkreis zurück. Ein Spaziergang mit dem SPD-Politiker durch sein Viertel zwischen Altstadt, Bahnhof und Großsiedlung.

Der Regierende Bürgermeister ist kein Spitzenkandidat mehr, tritt aber in seinem Wahlkreis am Berliner Havelufer an.

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Für Mieter von Vonovia in Berlin wird es bald teurer: Der Konzern hat eine neue Runde Mieterhöhungen angekündigt. Die SPD fordert vom Konzern einen Verzicht auf die Pläne.

Am Freitag diskutierten Fachleute im Rathaus Neukölln über die Gefahr durch radikalen Islam. Auch über SPD-Fraktionschef Raed Saleh wird gesprochen.

Berlins SPD-Fraktionschef kritisiert die eigene Parteispitze im Bund und wirft ihr zu wenig Einsatz für den Mietendeckel vor. Er fordert, den Druck auf den Koalitionspartner CDU zu erhöhen.

Die Enquete-Kommission gegen Rassismus und Antisemitismus hat ein Dutzend Mal getagt. Inzwischen liegt ihr Abschlussbericht vor. Er soll im Landesparlament noch ausführlich beraten werden.

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Berlin sauberer machen: Für dieses Ziel stellt die Koalition aus CDU und SPD sechs Millionen Euro mehr zur Verfügung. Verkündet wurde das bei einem Termin mit dem SPD-Spitzenkandidaten.

CDU und SPD wollen per Gesetz einiges für Berlins Mieter tun: Künftig soll es ein Mietenkataster und neue Regeln für möbliertes Wohnen geben. Keine Einigung gibt es beim Anwohnerparken.

+ SPD-Abgeordnete Maja Lasić betreibt Vergangenheitsbewältigung + Grüne demütigen ihren Spitzenkandidaten + Eierhäuschen im Plänterwald wird zur CDU-Parteizentrale +

Der Chef der SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus spricht im Interview über die letzten Monate von Schwarz-Rot. Und er erklärt, warum er die Mieten in Berlin nicht noch einmal einfrieren würde.

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Der SPD-Fraktionsvorsitzende hält die Umlage für ungerecht, sie belaste einseitig Mieterinnen und Mieter. Die Vermieterbranche hält dagegen: Die Investitionen kämen den Mietenden entgegen.

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Nach Kritik am Nahverkehrsplan hält Verkehrssenatorin Bonde an der Prüfung einer Magnetschwebebahn fest. Doch der Regierende Bürgermeister stellt sich gegen sie und wirbt weiter für die U7‑Verlängerung.

Die Verlängerung der U7 in Spandau ist vom Tisch, zu teuer und unwirtschaftlich. Ist sie das wirklich? Für eine kürzere und billigere Variante gibt es eine positive Berechnung. Das steht in einer geheimen Studie.

Streit in der Berliner Koalition: Die Berliner SPD wird dem von der CDU-Verkehrsverwaltung vorgelegten Nahverkehrsplan im Senat nicht zustimmen. Das sagte Fraktionschef Raed Saleh dem Tagesspiegel.

Jonas Gebauer war Pressesprecher der SPD-Vorsitzenden in Berlin. Jetzt hat er seinen Austritt erklärt – und beklagt eine „Arroganz der moralischen Überheblichkeit“.
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