Nachruf auf Siegward Jung: Was blieb ihm übrig?
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Siegward Jung

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Nachruf auf Siegward Jung: Was blieb ihm übrig?

Nein sagen, sich streiten, sich mit einem eigenen Willen durchsetzen, dass konnte er nicht, noch nicht. Er lernte es, ein bisschen jedenfalls

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Das große Foto an der Wand ihrer Wohnung zeigt ihren Vater. Wie er auf einem Sportplatz steht. Alt ist er geworden, die Schultern nach vorne gebeugt. Bekleidet nur mit einem Krankenhauskittel und einem blauen Bademantel, den er sich lässig um die Hüfte gebunden hat. Seine Füße und seine Beine sind nackt. Vor ihm hüpfen zwei Jungs, seine Enkel, ein Ball landet im Basketballkorb. Nicht zu sehen auf dem Foto ist der Rollstuhl, aus dem er sich gerade erhoben hat, um mitzuspielen. Die Tochter zeigt auf das Bild und sagt: „Das war mein Vater, 23 Stunden ging es ihm schlecht, in der 24. stand er auf, um mit seinen Enkeln um die Wette zu rennen, fangen zu spielen oder Basketball. Er war der beste Opa, den sie haben konnten.“

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