Modedesigner Harald Glööckler wehrt sich offensiv gegen Drogen-Vorwürfe. Die Berliner Staatsanwaltschaft bestätigt die Ermittlungen nicht.
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Harald Glööckler berief am Montag eine improvisierte Pressekonferenz in seinem Wohnzimmer ein. Journalisten und Kamerateams drängen sich um ihn. Nach einer Minute war alles vorbei.

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Auftritt Glööckler: Weder Koks noch Kokain

Der Modedesigner Harald Glööckler wehrt sich offensiv gegen Drogen-Vorwürfe. Die Berliner Staatsanwaltschaft bestätigt die Ermittlungen nicht.

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Der Lift fährt bis zum 6. Stock, aber die Wohnung an der Ecke Friedrichstraße/Unter den Linden hat noch mindestens zwei Etagen mehr. Irgendwo oben hält sich Harald Glööckler auf, der in Berlin weltberühmte Mode- und Tapetendesigner, unten drängeln sich mindestens vier Dutzend Journalisten, Fotografen und Kameraleute, die von kräftigen Männern in schwarzen Anzügen portionsweise eingelassen wurden. Was sie sehen, übertrifft alle Erwartungen: Die prall mit glänzendem Silberspeck bespannten Sofas sind noch das Dezenteste im Raum. An den Wänden leuchten bunte Ölklecksgemälde dicht an dicht, und das Blumenbukett muss ein wahnsinniger Florist im Renaissance-Rausch entworfen haben – nach spätestens einer Stunde Exposition dürfte Augenkrebs drohen.

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