Berlin: Werner Krabbe (Geb. 1942)
„Ick sing jetz’ noch Gloria und denn jeh’ ick!“
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What can a poor boy do except to sing for a rock ’n’ roll band?“ Als die Textzeile der Rolling Stones aus dem Song „Street Fighting Man“ zum geflügelten Wort wurde, 45 Jahre ist das her, war der Weddinger Junge Werner Krabbe schon längst Sänger in einer Rock ’n’ Roll Band. Er sang begnadet, mit Leidenschaft und tiefer Seele, zuerst bei den Berliner „Hound Dogs“ und dann bei Deutschlands bester Beat-Gruppe der Sechziger. „The Boots“ waren ein befreiender Tritt in den Hintern deutscher Nachkriegsspießigkeit. Und Werner stand vorne mit Tamburin, Maracas, Mundharmonika und dieser Wahnsinnsstimme, die neben den britischen Vorbildern Eric Burdon, Van Morrison, Phil May und Mick Jagger jederzeit bestehen konnte.
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