Berlin: Wie es an Gerhart-Hauptmann-Schule mit Flüchtlingen weitergeht
zum Hauptinhalt
Einige Unterstützer harrten auch am Donnerstag noch vor der Schule aus.

© dpa

Tagesspiegel Plus

Berlin: Nach Einigung im Flüchtlingsstreit: Wie es mit der Gerhart-Hauptmann-Schule weitergeht

Die Anwohner der Gerhart-Hauptmann-Schule sind erleichtert, die Flüchtlinge auch. Sie dürfen in der Schule in der Ohlauer Straße in Kreuzberg bleiben, die jetzt renoviert wird. Doch der politische Streit ist noch nicht zu Ende.

Von

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

20 Unterstützer haben es sich am Donnerstagmorgen vor der Gerhart-Hauptmann-Schule mit Schlafsäcken bequem gemacht, aus Lautsprechern dröhnt Musik. Ein paar Protestierer sind hiergeblieben, obwohl Mittwochnacht die Absperrungen rund um das Gelände abgebaut wurden und der Konflikt gelöst ist – vorerst. Anwohner und Geschäftstreibende sind erleichtert, dass die Kiezblockade aufgehoben ist. „Das Wichtigste ist, dass niemand gesprungen ist“, sagt eine Anwohnerin. Doch es bleibt die Frage, ob die Gewerbetreibenden für ihre Umsatzeinbußen entschädigt werden – und die Sorge, dass der Konflikt wieder eskaliert. Die Flüchtlinge sind am Vormittag an den Zaun gekommen, reden mit Freunden, einige helfen bei den ersten Aufräumarbeiten. Die Unterstützerin Harbet Ogbamichael erzählt, dass nicht alle Flüchtlinge einverstanden waren mit der Einigung. Weitere Gespräche seien derzeit aber nicht geplant.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })