"Holzmarkt" in Friedrichshain-Kreuzberg: Berlins größtes urbanes Experiment
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Friede den Hütten. In Brandenburg gesammelte Backsteine, Fassadenkleider aus Holz – aber darunter ist Beton. Ein Provisorium ist der Holzmarkt nicht.

© Thilo Rückeis

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"Holzmarkt" in Friedrichshain-Kreuzberg: Berlins größtes urbanes Experiment

Baracken und Häuser sind hier abgeworfen, verbunden durch Brücken und Laubengänge. Mitten in der Stadt und wider alle Renditelogik wächst ein Dorf. Ein Besuch vor Ort.

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Der Filmemacher, der selbst schon eine Stadt erbauen ließ, zahlt am Tresen. Die Kellnerin reicht „Babylon Berlin“-Regisseur Tom Tykwer eine vegetarische Lasagne und wünscht „’nen guten“. Draußen lässt die tief stehende Sonne Perlen auf der Spree aufblitzen, zwei Männer in Arbeitshosen und Kapuzenpullis eilen vorbei. Mittag im „Katerschmaus“, im Restaurant von Berlins größtem urbanen Experiment, dem „Holzmarkt“ – große geschmackvolle Portionen für Arbeiter, Künstler, Handwerker. Für Gäste und die hier siedelnden Genossen.

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