Die Norweger streiten um ihren Staatsfonds: Der Schatz der Wikinger
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Demonstration des Reichtums: Die Webseite der Zentralbank zeigt den aktuellen Kontostand in Kronen.

© Thilo Rückeis

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Die Norweger streiten um ihren Staatsfonds: Der Schatz der Wikinger

Mit den Öl-Erlösen haben die Norweger den weltgrößten Staatsfonds aufgebaut, um für die Zeit nach dem Öl vorzusorgen. Sie wollen ihre 750 Milliarden Euro ethisch korrekt anlegen – nur wie? Das schlechte Gewissen regiert immer mit.

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Der Gebäudekomplex an der Ecke von Rathaus- und Kirchstraße im Herzen Oslos macht nicht viel her. Der rötlich graue Klotz mit den großen Fenstern hat gerade mal vier Stockwerke. Die Eingangshalle ist hinter metall-verkleideten Schiebetüren verborgen, und selbst die Fahne auf dem Dach ist von der Straße kaum zu sehen. Doch hier, im Sitz der norwegischen Zentralbank („Norges Bank“), lenken an die 250 Manager und Händler eines der spannendsten ökonomischen und politischen Experimente der Welt: den Staatsfond des Königreichs Norwegen.

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