Sofia Coppola im Interview: Die Unfassbare
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Sofia Coppola im Interview: Die Unfassbare

Als Baby spielte Sofia Coppola in „Der Pate“ mit, gerade drehte sie in Paris Hiltons Schuhschrank. Sie gilt als die Regisseurin ihrer Generation. Wie ist sie so? Sehr leise. Eine Begegnung.

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Man will sie mögen, wenn man ihre Filme gesehen hat. Filme, bei denen man nicht lacht, nur schmunzelt. Bei denen man nicht weint, nicht wütend wird, höchstens ein bisschen traurig. Schön traurig. Dann sitzt sie da und spricht so leise, dass man sie kaum versteht. Sofia Coppola, 42, trägt ein dunkelblaues – gibt es eine unaufdringlichere Farbe? –, ziemlich kurzes Kleid, einen dünnen Goldarmreif, ihren Ehering. Ein bisschen Lipgloss, wenig Rouge. Ihre Füße stecken in grauen Lacksandalen, ihre Beine und Arme sind sehr schmal. Ein Hauch von einer Frau, keine Gewissheit, nur ein Eindruck. Sie erinnert an den letzten Satz ihres oscarprämierten Films „Lost in Translation“ – geflüstert, der Zuschauer wird ihn nie verstehen.

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