
Das US-Verteidigungsministerium plant, einen Attentäter vor Publikum hinzurichten. Philosophen und Schriftsteller kritisieren diese Praxis seit Jahrhunderten. Das sind ihre Perspektiven.

Das US-Verteidigungsministerium plant, einen Attentäter vor Publikum hinzurichten. Philosophen und Schriftsteller kritisieren diese Praxis seit Jahrhunderten. Das sind ihre Perspektiven.

Bei Ausgrabungen am Checkpoint Charlie sind historische Spuren der DDR-Grenzanlage freigelegt worden. Die Funde könnten künftig helfen, die Geschichte des Ortes anschaulicher zu vermitteln.

Der DNA-Faden bildet eine Doppelhelix. Das habe die früh verstorbene Forscherin Rosalind Franklin nicht erkannt, wurde lange behauptet. Jetzt zeigen Notizen erstmals: Hatte sie doch. Den Nobelpreis bekamen dennoch zwei Männer.

Haben Sie heute schon was fürs Gemeinwohl getan? Das liberale System am Laufen zu halten, ist gar nicht so einfach. Um die Facetten der Teilhabe geht’s in Folge 10 unserer Wissenschaftsserie.

Vor 125 Jahren sank das britische Dampfschiff „Numidia“ und bescherte der Nachwelt einen faszinierenden Tauchplatz. Eine Entdeckung zwischen Korallenriffs.

Vor seinem viel zu frühen Tod hat Christoph Schlingensief sämtliche Bühnen und Genres bespielt und verändert, das Chaos hat er kommen sehen. Höchste Zeit, noch mal an seine Kraft zu erinnern.

Zwei Tafeln zu Gertrud Kolmar wurden im brandenburgischen Finkenkrug beschädigt – ein politischer Hintergrund wird geprüft. Der Verein gibt nicht auf.

Sozialkrimi mit enormer Dringlichkeit: Basierend auf Horváths „Jugend ohne Gott“ spielt das neue Stück am Theater Strahl in einer Zeit, in der autoritäre Kräfte den Schulalltag im Griff haben.

1990 wohnte der spätere Literaturnobelpreisträger in Altdöbern. Seine Beobachtungen der Wende flossen in Werke ein. Ein neues Grass-Festival will Menschen über den Osten ins Gespräch bringen.

25 Jahre hat Lovis Corinth die Berliner Moderne geprägt. Am Freitag eröffnet eine neue Schau in der Berlinischen Galerie. Stefanie Heckmann und Janina Nentwig erklären, was den Maler so einzigartig macht.

Sieben Pflichtspiele, sieben Siege: Hertha BSC ist perfekt in die neue Saison gestartet und hat damit viele Skeptiker widerlegt. Wie konnte das passieren?

Das mehr als 750 Jahre alte Kulturdenkmal Kloster Chorin soll eine langfristig tragbare Finanzierung erhalten. Kulturministerin Manja Schüle (SPD) nannte im Kulturausschuss Summen.

Mit Pinsel, Pfeil und Bogen: Die Berlinische Galerie entdeckt Lovis Corinth als Theatermensch und Lehrer. Ein Vierteljahrhundert prägte er die Kunst der Hauptstadt.

Geschichte, Philosophie und Kultur helfen, in Gemeinschaften besser klarzukommen. Wir stellen Forschende vor, die Vergangenes rekonstruieren und nach dem suchen, was uns verbindet.

Die scheidende Beauftragte für die Aufarbeitung der kommunistischen Diktatur, Nooke, hat FDP-Politikerin Teuteberg als Nachfolgerin vorgeschlagen. Der Landtag zeigt sich bei der Personalie gespalten.

Tschechien ist in diesem Jahr Ehrengastland der Frankfurter Buchmesse. Die Comicszene des Landes hat derzeit eine ungewöhnlich produktive Phase. Wir stellen eine Auswahl vor.

Nicht erst seit Donald Trump: Der Historiker Stefan Rinke zeigt in seinem neuen Buch, dass Interventionen der Vereinigten Staaten meist zwiespältig enden. Ein Interview.

Von Rosskastanien am Breitenbachplatz bis zu den Eiben im Thielpark: Diese Runde zeigt, wie grün und gleichzeitig bunt Berlin im Herbst sein kann.

Gregor Gysi ist sich sicher, die Schuldigen für die Wahl des AfD-Landtagspräsidenten gefunden zu haben. Seinen Parteifreund Koçak bezeichnet er als „Problem“ – wehrt sich aber gegen einen anderen Vorwurf.

Der Sohn des Pulitzerpreisträgers James Agee verbrachte in der Anfangszeit der DDR einige Kindheitsjahre in Groß Glienicke. Am 10. Oktober wird dort ein Dokumentarfilm über ihn gezeigt.

Die aus zahlreichen Hollywoodklassikern bekannte Schauspielerin Eva Marie Saint ist tot. Sie starb im Alter von 102 Jahren friedlich im Kreis ihrer Familie in Los Angeles.

Vor der Eröffnung der Buchmesse warnt Börsenvereinsvorsteher Sebastian Guggolz vor den Gefahren der KI. Und die US-Historikerin Jill Lepore betont, wie wichtig die menschliche Unabhängigkeit ist.

Eine Ausstellung in Potsdam zeigt, wie sehr die SED in Politik, Wirtschaft und den Alltag der Menschen in der DDR eingriff.

Die Kirche gedenkt der 1200 Menschen, die am 7. Oktober 2023 beim Überfall der Hamas getötet wurden.

Unser Leser kritisiert teure Sanierungen bei gleichzeitigen Rekordschulden Berlins. Er nennt Philharmonie und Paracelsus-Bad als Beispiele. Und wie sehen Sie’s?

Früher waren Fußballtrikots nur etwas für Fans eines Klubs. Doch seit Jahren boomt das Geschäft und Jerseys werden zu Fashion- und Sammlerobjekten. Ortstermin bei einer Messe in Leipzig.

Ein Dossier mit frühen Texten in der Literaturzeitschrift „Schreibheft“, zwei Frankreich-Erzählungen und am Ende die Erkenntnis: Man kann nie zu viel Peter Kurzeck lesen.

Die Schriftstellerin Shida Bazyar erhält für ihren Roman „Die Lücken“ den Deutschen Buchpreis. Sie erinnert in ihrer Dankesrede an die Zunahme antisemitischer und rassistischer Straftaten.

Von 1992 bis 2024 hielt Jorge Mario Bergoglio Notizen fest. Nun erscheinen sie als Buch. Ein Verlagsleiter nennt das neue Franziskus-Buch „sehr persönlich“.

Jahrzehnte nach ihrem Abwurf hat sich eine britische Bombe in Neuss entzündet. Das Niedrigwasser hatte die Munition freigelegt.

Der streitbare Liedermacher mit jüdischen Wurzeln kritisiert die israelische Führung scharf. Sie begehe im Gazastreifen Kriegsverbrechen, sagt der 89-Jährige, dessen Sohn in Tel Aviv lebt.

Wie wurden in den 1920er-Jahren aus netten Nachbarn Nazis, Täter und Mitläufer? Shida Bazyar über ihren Roman „Die Lücken“ und ihren Geburtsort, das ehemalige NS-„Gaumusterdorf“ Hermeskeil.

Iwan Heilbut und Walter Hasenclever erzählen in ihren wiederentdeckten Romanen „Zugvögel“ und „Die Rechtlosen“, wie deutsche Emigranten im Zweiten Weltkrieg um ihr Leben kämpften.

Das Orchester spielt Musik aus bekannten und weniger bekannten Defa-Filmen. Der Abend in Potsdam verbindet Nostalgie mit neuen Entdeckungen.

Damiano Benzoni schrieb das Buch „Die derbylose Stadt“. Im Interview erklärt er den irritierenden Titel, die besondere Vereinslandschaft in Berlin und aufsehenerregendes Flutlicht.

Es wird immer schwerer, zu behaupten, die aktuellen Probleme kämen aus einer bestimmten Himmelsrichtung. Dennoch kehrt ein Begriff aus den Neunzigern in die Debatte zurück.

„Alte Liebe“ von Andreas Dresen ist ein Beziehungsfilm. Warum sich daraus dennoch etwas für die politische Misere der Gegenwart lernen lässt, erklären der Regisseur und seine Hauptdarstellerin vor dem Kinostart im Interview.

Erstmals werden die unterirdischen Katakomben unter dem Tresor für Besucher geöffnet. Die Ausstellung „Tanzflächen der Wiedervereinigung“ erzählt die Clubgeschichte jenseits des bekannten Mythos der wilden 90er.

Teils getragen, teils mitreißend: Wie Bundespräsident Steinmeiers Rede verläuft auch das gesamte Einheitsfest in Bremen. Ostdeutsche Perspektiven kommen aber nur am Rande vor.

Am 36. Jahrestag der Deutschen Einheit attestiert Steinmeier der Demokratie eine profunde Vertrauenskrise. Er betont aber auch: „Wir haben auf vielen Feldern unendlich viel erreicht.“

36 Jahre nach der Einheit erscheint der Traum vom gesellschaftlichen Zusammenhalt mehr denn je wie eine gewagte Utopie. Was kann Gemeinschaft in Vielfalt stiften?

Noch immer gibt es starke Unterschiede zwischen Ost und West. Doch der größere Bruch verläuft zwischen Stadt und Land. Gerade für die aktuellen Umbrüche braucht es mehr ostdeutsche Perspektiven.

Zwei Künstler tauchen ab in einen Höhlentempel im antiken Iran und kommen im Berghain wieder heraus. Dabei lassen sie uralte Sounds erklingen.

Am 3. Oktober bleiben die Läden zu. Dann machen Sie halt was anderes: eine Radtour auf dem Mauerstreifen plus Mitsing-Konzert oder eine Ausstellung zur Clubkultur der Wendezeit. Sieben Tipps.

Am 3. Oktober wird auf der Rennbahn Hoppegarten die Wiedervereinigung gefeiert. Doch die Herausforderungen für die Trainer und Rennbahnen in Ostdeutschland sind groß.

Einst trennte die Mauer West-Berlin vom Ostteil der Stadt und dem Umland ab. Der alte Grenzstreifen ist längst erblüht. Michael Cramer gibt zum 3. Oktober Tipps für Radtouren auf der 160 Kilometer langen Strecke.

Zur deutschen Einheit versprach der Bund, das Berliner Eisenbahnnetz wieder auf den Stand von 1961 zu bringen. Sieben Strecken fehlen bis heute. Das ist Stand 36 Jahre später.

Wie hat sich Brandenburg in den letzten 30 Jahren verändert? Das ist das Thema der Ausstellung „Ach, Brandenburg. Fotografie im Dialog 1996-2026“. Aber wer einfache Erklärmuster sucht, sucht umsonst.
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